RE Schwelm sorgt lange für ein zähes Ringen

Schwitten/Schwelm.. TV Schwitten –
RE Schwelm 34:28 (15:14)

RE Schwelm: J.-L. Pape, Litzki; Rode 9/5, Schmitz 7, Käsebier 6, Klippel 3/1, Gundlach 2, Monsees 1, Wojtek, Arndt.
RE-Trainer Kai Henning: „Unter den Voraussetzungen war das eine gute Leistung, es wäre sogar mehr drin gewesen. Ich kann der Truppe keinen Vorwurf machen, wir waren lange auf Augenhöhe mit Schwitten. Das Spiel lief ganz anders, als man das bei der Personallage hätte erwarten können.“

Gut anderthalb Spielhälften lang war es ein zähes Ringen im Spiel der Handball-Landesliga zwischen dem favorisierten TV Schwitten und RE Schwelm. Schließlich reichte es nicht für die Gäste, Schwitten spielte routiniert die Überlegenheit aus und siegte am Ende ungefährdet mit 34:28 (15:14).

Es blieb lange eng, auch weil Yannick Schmitz ein tolles Comeback feierte und seine Ausbeute von sieben Toren um die Gleichstände zum 18:18 und 19:19 (37., 40.) ergänzte. Nachdem RE-Routinier Marc Rode per Strafwurf noch einmal ausgleichen konnte – nämlich zum 22:22 (45.) – stellte Schwitten die Weichen auf den späteren Sieg. Dank der Treffer des immer stärker werden Tobias Birk (46., 52., 52.) sowie von Sven Becker (48.) und Spielertrainer Tihomir Knez (49.) setzten sich die Gastgeber in dieser Phase vorentscheidend auf 27:22 ab. Immerhin: Schwelm verkürzte noch auf 24:27 (53.) und 29:26 (55.), doch spätestens nach dem 30:27 (56.) mussten die Kreisstädter die Gastgeber davon ziehen lassen – da half selbst eine offene Manndeckung nichts mehr.

Gegen Ende ging Schwelm auch die Puste aus, weil RE-Trainer Kai Henning neben ohnehin schon zahlreichen Ausfällen, darunter die komplette rechte Seite, zusätzlich noch auf seinen Toptorschützen Moritz Meuren verzichten musste. Somit blieben den Gästen ganze zwei Feldspieler auf der Ersatzbank.