RE Schwelm knüpft nicht an die Leistungen der Vorwoche an

Meinerzhagen/Schwelm.. TuS Meinerzhagen –
RE Schwelm 3:1

RE Schwelm: Deitermann, Holzbrink, Sendig, Ludwig, Hembeck, Woidneck, Gerlach, Pohl, Diehl, Zuschowski.

„Der Gegner war gut, wir konnten nicht an die Leistung der letzten Spiel anknüpfen.“ Das Fazit von Norbert Krause, dem Trainer der TG Rote Erde Schwelm lässt ahnen, dass es diesmal kein Erfolgserlebnis gab. Beim TuS Meinerzhagen unterlagen die Kreisstädter gestern Abend mit 1:3 (25:19, 23:25, 22:25, 18:25).

Ein sicherlich mit entscheidender Faktor war das Fehlen des etatmäßigen Liberos Stefan Borchers. „Ersatzmann“ HaPe Ludwig machte seine Sache nicht schlecht, fehlte aber als Alternative auf der Außenposition. Hinzu kam, dass die Schwelmer erneut mit einigen Schiedsrichterentscheidungen haderten. „Die Unparteiischen haben insgesamt nicht schlecht gepfiffen, aber es gab einige mehr als strittige Situationen“, stellte Norbert Krause fest. Eine davon, ein – wie auch der Gegner bestätigte – im Feld gelandeter Ball wurde als Ausball gegeben. Damit stand es im zweiten Satz 23:24 statt 23:23 aus Sicht der Schwelmer. Der Weg zur Wende im Spiel, nachdem Schwelm den ersten Durchgang gewonnen hatte, war für die Gastgeber geebnet

„Aber die Niederlage nur auf die Schiedsrichter zu schieben, ist mir zu billig“, erklärte RE-Coach Krause. Die Sauerländer waren einfach einen guten Tick besser. Schwelm hatte den ersten Durchgang noch souverän nach Hause gebracht, geriet aber nach eine 9:6-Führung im zweiten mehr und mehr unter Druck, weil Meinerzhagen stärker wurde und seine Eigenfehlerquote deutlich senkte.

„Geschenkter“ Satzball

Am Ende des dritten Satzes, in dem die Führung oft gewechselt hatte, dann der „geschenkte“ Satzball, den die Gastgeber zu nutzen wussten. Im vierten Durchgang schließlich scheiterten die Schwelmer an sechs direkten Sprungaufschlagpunkten, die den TuS letztlich auf die Siegerstraße brachten. „Mund abwischen und weitermachen“, lautet Krauses Devise nach dieser Niederlage und dem Abrutschen auf Rang drei der Tabelle.

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