Randzio und Becker nicht zu überwinden
10.02.2010 | 22:44 Uhr 2010-02-10T22:44:00+0100
Er strahlte übers ganze Gesicht. „Danke für das Geburtstagsgeschenk”, rief Gereon Duwe seiner Mannschaft zu. Die hatte in einer Klassepartie den Verfolger und Tabellenzweiten Blau-Weiß Aasee beim 3:0 (25:22, 25:13, 25:14) nicht den Hauch einer Chance gelassen.
Mit sechs Punkten Vorsprung gehen die Schwelmer jetzt in die letzten vier Saisonspiele.
„Wir ha'm gewonnen, weil wir so schön sind - und tschüss”, sangen die Spieler in der Halle West, als die Parte um exakt 21.41 Uhr zu Ende war. Anschließend gab's noch ein Geburtstagsständchen für den Trainer. Der zeigte sich total überrascht von der Leistung seines Mittelblockers Jan Randzio. „Zwei Monate ohne Training und ohne Spiel - und dann diese überzeugende Leistung”, war Duwe verblüfft. Und in der Tat: Der 32-jährige Lehrer, der für Sebastian Geri ins Spiel kam, fischte vor allem im dritten Satz am Netz alles weg. Genauso wie Kristian Becker, der über die gesamte Distanz zum Albtraum der Münsteraner wurde. Er blockte und schmetterte nach Belieben und sorgte für viele Punkte.
Aber auch alle anderen Schwelmer Spieler agierten stark. „Die Mannschaft ist einfach reifer geworden, das macht mich stolz”, lächelte Geburtstagskind Duwe.
Ließen die Münsteraner im ersten Satz noch keinen Rückstand von mehr als vier Punkten zu, so gerieten sie im zweiten Durchgang schnell mit neun Punkten ins Hintertreffen. Den dritten Satz schließlich entschieden die Schwelmer früh für sich, als sie mit 18:8 in Führung gegangen waren.
RE: Köster, Sonnabend, Bönner, Becker, Schallow, Gri, Kotzur, Randzio, Soukup; Hülsmann (n.e.), Hembeck.
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