Popp nach 120 Minuten im Pokalfinale

Gevelsberg/Wolfsburg..  Die Freude nach dem Abpfiff war groß im Freiburger Möslestadion. Nach intensiven 120 Minuten stehen die Frauen des VfL Wolfsburg um die Gevelsberger Nationalspielerin Alexandra Popp im DFB-Pokalfinale. 4:2 (0:0, 1:1) hieß es am Ende der Partie beim SC Freiburg für den Bundesliga-Zweiten. Gegner am 1. Mai in Köln ist Turbine Potsdam.

Die Wölfinnen kamen zunächst nicht richtig ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gingen sie zwischenzeitlich in Führung, doch Freiburg glich aus. Erst in der letzten Minute der Verlängerung machte Anna Blässe mit ihrem Treffer zum 2:4 den Sack endgültig zu. Alex Popp war zwar volle 120 Minuten dabei, ließ beim Toreschießen jedoch diesmal anderen den Vortritt. „Man darf nicht vergessen, dass wir zwei harte Champions League-Spiele in den Knochen hatten und viele Verletzungen auf dem Spielfeld kompensieren mussten“, sagte die Torschützin nach dem Spiel. „Jetzt freuen wir uns auf das Finale!“

„Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Wir haben zwar viele Chancen raus gearbeitet, aber nicht genutzt“, stellte Martina Müller fest, die in der 60. Minute mit dem Treffer zum 0:1 den Grundstein für das Weiterkommen der VfL-Frauen gelegt hatte. Müller lobte aber auch den Gegner, derzeit Siebter der Frauen-Bundesliga: „Es war ein schwer umkämpftes Spiel. Wir wussten, dass sie ein gutes Team haben.“