Phoenix-Verstärkung hilft Baskets-Gegner BG Hagen
18.12.2009 | 10:05 Uhr 2009-12-18T10:05:00+0100Mit dem Gastspiel (Freitagabend, 20 Uhr) bei BG Hagen beenden die Schwelmer Baskets das Kalenderjahr in der Basketball-Regionalliga. Nicht unbedingt im WBV-Pokal. Da geht es möglicherweise am 22. Dezember zum Oberligisten SG Langenfeld (19.45 Uhr).
Doch zunächst die Volmestädter, das wichtigere, aktuellere Kapitel. Denn Bundesligist Phoenix Hagen hat sich verstärkt. Und somit wird auch BG Hagen stärker. Das bedeutet für Schwelm, dass es ein „richtig heißer Tanz für uns wird”, so Baskets-Trainer Raphael Wilder. Zum einen liegt es daran, dass Hagen sehr heimstark ist. Schwelm hatte in der Otto-Densch-Halle oft Schwierigkeiten. Jetzt kommt noch hinzu, dass Verstärkung aus der Bundesliga gewiss ist.
Weil Michael-Hakim Jordan, der Namensvetter von US-Star der Chicago Bulls, von Köln 99er kommt, kommt Kristof Schwarz von der Phoenix-Mannschaft in die Regionalliga zur BG Hagen. Zusammen mit seinem Bruder Malte Schwarz sowie Yannik Opitz und Dominik Spohr haben die heutigen Gastgeber einen enorm starken Kern, der den größten Respekt von Raphael Wilder genießt.
„Das wird ein schweres Spiel für uns, was wir gewinnen wollen”, so Wilder. Über den Kampf soll es zum doppelten Punktgewinn kommen. Schönspielerei ist nicht gefragt. Ruppig und spannend werden die Attribute des Nachbarschafts-Derbys sein. Allein das Ergebnis zählt.
Für die Schwelmer Baskets wird es darauf ankommen, sich zu motivieren, um noch mal den Rest aus den Körpern heraus zu holen. Da war es gut, dass vergangenen Sonntag mit Schalke ein starker Gegner zu bezwingen war. „Wir haben uns im Spiel gesteigert. So wird es auch in Hagen sein. Die Partie wird sich in den letzten Minuten entscheiden”, ist sich Wilder sicher.
Weiterhin angeschlagen sind Alex Starr (Hüfte), David Bunts (Ferse), Achim Beiersamnn (Leiste) und Kristofer Speier (Halsschmerzen). Nach drei Wochen Pause hat Niklas Cox (Lungenentzündung) wieder trainert. Er wird aber wohl kaum spielen.
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