Philipp Rößler gleicht nach Rückstand für Sprockhövel aus

Düsseldorf/Sprockhövel.. TuRu Düsseldorf –
TSG Sprockhövel 1:1 0:0)

TSG Sprockhövel: Knieps – Rößler, Padovan, R. Meister, Oberc, Antwi-Adjej, Akyürek, Hodzic, Wasilewski, Dudda. F. Ülker (46. H. Ülker).
Tore: 1:0 (46.); 1:1 (62.) Rößler.

Mit einem Unentschieden trennte sich Westfalen-Oberligist TSG Sprockhövel vom Niederrhein-Oberligisten TuRu Düsseldorf. Dabei fand das Testspiel fand nicht, wie ursprünglich geplant, im Sprockhöveler Baumhof, sondern in Düsseldorf statt. Der Grund: Die Sprockhöveler wollten noch einmal auf Naturrasen spielen, weil es auch am kommenden Wochenende beim Rückrundenauftakt gegen Eintracht Rheine auf diesem Untergrund zur Sache geht.

Sprockhövels Trainer Robert Wasilewski hatte vor diesem Spiel gesagt, dass er gegen Düsseldorf vermutlich die Mannschaft aufstellen werde, die er auch für das Spiel in Rheine im Kopf habe. Allerdings gibt es auch noch einige Alternativen. So kam beim Test gegen Düsseldorf zur zweiten Halbzeit Felix Gremme für Tim Oberc. Außerdem nahm Hasan Ülker den Platz seines älteren Bruders Ferhat ein. In einer Woche könnte es womöglich umgekehrt laufen. „Ich weiß noch nicht, wie ich mich entscheiden werde“, sagte Wasilewski.

In der ersten Halbzeit traten beide Mannschaften taktisch diszipliniert auf. Das heißt in der Regel aber auch, dass es nur wenige Strafraumszenen gibt. Beide Teams ließen in der Defensive nur wenig zu, so dass es auf jeder Seite nur eine richtige Chance gab. Bei der Möglichkeit für die Gastgeber passte aber TSG-Torwart Patrick Knieps gut auf, während auf der anderen Seite ein Schuss von Christopher Antwi-Adjej nur knapp am Pfosten vorbei rauschte.

Kurz nach dem Seitenwechsel gerieten die Gäste in Rückstand. Einen Ballverlust im Zentrum nutzen die Düsseldorfer aus. Doch schon kurz danach die Chance zum Ausgleich. Aber Tim Dudda traf per Freistoß nur die Latte des Düsseldorfer Tores (55.). Sieben Minuten später klappte es dann aber: Nach einer Sprockhöveler Balleroberung drang Aldin Hodzic in den Strafraum ein und legte dann auf Philipp Rößler ab. Der hatte dann leichtes Spiel und schob die Kugel zum 1:1 ins Netz.

Danach entwickelte sich ein recht offenes Spiel – mit Chancen auf beiden Seiten.