Mehr Derbys möglich für HSG-Frauen

Klaus Uhl, Trainer der HSG Wetter-Grundschöttel.
Klaus Uhl, Trainer der HSG Wetter-Grundschöttel.
Foto: WP

Gevelsberg/Wetter..  In der nächsten Saison kann die Handball-Landesliga der Frauen attraktiver werden. Neben Vize-Meister HSG Gevelsberg-Silschede und dem Sechstplatzierten TSG Sprockhövel könnte mit der HSG Wetter-Grundschöttel eine dritte Vertretung aus dem Kreis kommen. Weitere attraktive Derbys wären die Folge.

Aller guten Dinge sind drei

Aller guten Dinge sind drei – kaum eine Phrase beschreibt die Lage des Frauen-Bezirksligisten derzeit treffender. Im dritten Anlauf soll es endlich klappen mit dem Aufstieg in die Landesliga. Nach einer durchwachsenen Saison gelang den Spielerinnen aus Wetter im letzten Spiel ein souveräner Heimerfolg; sie erreichten damit zum dritten Mal in Folge die Relegationsrunde.

„Ich kenne es gar nicht anders, als in der Relegation zu sein“, sagt Trainer Klaus Uhl, der das Team seit anderthalb Jahren betreut. Im vergangenen Jahr fehlten zwei Tore, bis 15 Minuten vor Schluss des letzten Relegationsspiels war man aufgestiegen. Doch dann die bittere Enttäuschung, wieder nichts.

Was folgte, waren personelle Probleme, zu viele verlorene Spiele, durchwachsene Leistungen. Mit sechs Schwangerschaften fehlte zuweilen eine komplette Mannschaft. „Da war ich mitunter nicht mehr überzeugt, dass es mit dem Aufstieg noch klappen könnte“, gesteht Uhl.

Trainer Uhl bleibt vorsichtig

„Zurzeit bewegen wir uns hoffentlich auf einem Hoch“, so Uhl. „Eigentlich müssten wir uns gute Chancen ausrechnen können.“ Uhls Formulierungen bleiben vorsichtig, zu präsent ist die Berg- und Talfahrt der vergangenen Spielzeit. Am Sonntag wartet der TuS Jahn Dellwig, voraussichtlich am Samstag danach folgt das Heimspiel gegen DJK SG Bösperde. „Wir können das schaffen, aber es kann auch in eine ganz andere Richtung gehen“, sagt Uhl. Sollte es mit dem Aufstieg klappen, sei das Ziel fürs erste Jahr natürlich der Klassenerhalt.