Max Dohmen macht den Unterschied
13.11.2011 | 21:12 Uhr 2011-11-13T21:12:00+0100
Schwelm/Herten.Die Schwelmer Baskets bleiben in der Erfolgsspur. Mit 100:85 meisterten sie die Auswärtsaufgabe bei den Hertener Löwen souveräner als erwartet. Besonders treffsicher zeigten sich die Kreisstädter von der Freiwurflinie. Von den 29 Versuchen landeten 25 im Korb. 86 Prozent – eine starke Quote. Topscorer war erneut Jason Smith mit 27 Punkten.
Nach dem 3:2 (2.) für die Baskets kamen beide Teams fast zwei Minuten nicht zum Korberfolg. Alex Starr steuerte vier Punkte zum 7:2 bei, und Jason Smith beendete mit zwei weiteren Punkten einen 9:0-Lauf der Baskets. Doch dann wachten auch die Löwen auf und begannen ihrerseits die Aufholjagd. Mit sieben Punkten in Folge glichen sie den Spielstand aus (6.). Von da an verlief die Partie ausgeglichen. Doch Patrick Wischnewski entschied das erste Viertel mit einem Distanzwurf zum 18:15 zugunsten der Schwelmer.
Das zweite Viertel verlief ausgeglichen. Bis zum 28:28 (16.) waren beide Teams gleichauf. Doch dann legten die Baskets einen Zahn zu und starteten die Schlussoffensive der ersten Halbzeit. Mit 42:37 für die Schwelmer ging es in die Kabinen. Bis zum 43:43 (22.) waren beide Teams auf Augenhöhe. Doch dann zündeten die Baskets ein Feuerwerk und zogen mit einem 14:0-Run auf 57:43 davon (25.). Die Punkte gingen auf das Konto von Jason Smith (8/2) und Patrick Wischnewski (6/2).
Dücker holt wichtigen Offensivrebound
Die Hertener Löwen versuchten alles, um wieder in Schlagdistanz zu kommen. Doch sie brachten den Abstand nicht unter sechs Punkte. So ging das Viertel mit 28:25 an die Baskets.
Mit 70:62 für die Jungs von Coach „Raffi“ Wilder ging es in die letzten zehn Spielminuten. Die 700 Zuschauer waren nun gespannt, ob die Löwen mit einer Schlussoffensive die Baskets in Gefahr bringen konnten. Doch das gelang nicht. Beim 72:66 für die Baskets waren die Gastgeber in Schlagdistanz. Julius Dücker kam jetzt zu einem wichtigen Offensivrebound. So blieben die Schwelmer in Ballbesitz.
Beim zweiten Anlauf den Sechs-Punkte Rückstand zu durchbrechen leisteten sich die Löwen ein Foul, so dass es wieder nichts wurde (34.). Dann schraubten die Baskets das Ergebnis auf 80:70 (36.). Drei Minuten vor dem Ende verkürzten die Löwen im dritten Anlauf den Spielstand auf 77:82. Doch die Hoffnung der Gastgeber zerstörte Max Dohmen mit zwei Distanzwürfen binnen 29 Sekunden. Damit war die Partie entscheiden. „Wir wollten Max Dohmen nicht ins Spiel kommen lassen. Der hat schon im letzten Jahr den Unterschied ausgemacht“, klagte Löwen-Trainer Boris Kaminski.
Als sich dann noch Christoph Hackenesch zu einem technischen Foul verleiten ließ, glaubte niemand mehr an eine Wende. Das i-Tüpfelchen zum ersten dreistelligen Saisonsieg gelang Jason Smith zum 100:82.
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