Mathias Perl und Lukas Erdhütter bleiben

Lukas Erdhütter (l.) und Mathias Perl (re.)
Lukas Erdhütter (l.) und Mathias Perl (re.)
Foto: WP

Schwelm..  Die EN Baskets Schwelm haben die erste Saison nach ihrem Umbruch abgeschlossen. Sportlich sind sie dabei trotz einiger Turbulenzen im Zielkorridor gelandet. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer und zeitweiligen Trainer Omar Rahim.

Welche positiven Momente nehmen sie aus der abgeschlossenen Saison 2014/15 mit?

Omar Rahim: Grundsätzlich haben wir die ersten Schritte des Übergangs von den Schwelmer Baskets zu den EN Baskets Schwelm gut bewältigt – der Prozess ist aber noch nicht abgeschlossen. Wirtschaftlich sind wir stabil. Unterstützt wurden wir von einem Team engagierter Menschen, wie Helfer bei Heimspieltagen, Fans, die sich aktiv mit einbringen konnten, oder den Kampfrichtern et cetera, die sich stark um den Basketball in Schwelm und Umgebung kümmern und natürlich unseren Partnern. Ohne diese Menschen ist Basketball in Schwelm nicht realisierbar. Als ich im Januar die Doppelfunktion als Geschäftsführer und Trainer übernommen habe, habe ich unglaublich viel Unterstützung von den Fans erfahren. Dafür muss ich mich noch einmal bedanken. Sie haben mir die schwierige Aufgabe durch ihren Support sehr erleichtert. Sportlich haben wir das Saisonziel „Playoffs“ erreicht.

Und was ist negativ hängen geblieben?

Mit dem sportlichen Auftreten konnten wir nicht immer zufrieden sein. Bei dem einen oder anderen Spiel hat mehr Engagement gefehlt. Mit mehr Einsatz wäre es sicher besser gelaufen.

Wie haben eigentlich die Spieler das Abschneiden aufgenommen?

Emotionale Typen wie Mathias Perl oder Leo Padberg waren schon sehr frustriert nach den beiden Niederlagen in Wedel.

Verfolgen Sie nach dem eigenen Ausscheiden die ProB-Playoffs weiter?

Natürlich, ich beobachte den Basketball – und selbstverständlich auch die ProB.

Wer ist Ihr Favorit fürs Finale?

Ich erwarte, dass sich Oldenburg und Wedel im Halbfinale durchsetzen, auch wenn man Iserlohn nicht abschreiben sollte. Wedel verfügt, das haben wir in den drei Spielen gegeneinander erfahren, wo wir zwei schwache und ein sehr starkes Spiel gezeigt haben, die beste Teamchemie.

Was soll sich in der nächsten Spielzeit ändern?

Unsere Ziele dafür müssen wir erst noch klar definieren. Sicher wollen wir besser abschneiden als in der vergangenen Saison.

Ist die Struktur der EN Baskets stabil?

Ganz klar ja. Neben der Geschäftsführung und dem Beirat sind es viele helfende Hände, denen wir zu großem Dank verpflichtet sind. Da sieht man, dass die Baskets nicht nur aus dem Orgateam bestehen. Das ist schon eine starke Gemeinschaft.

Wie beurteilen Sie die Akzeptanz des neuen regionalen Konzepts?

Wir vergessen nicht, wo unsere Wurzeln sind. Aber die Ausrichtung hat begonnen zu greifen. Man erkennt, dass es in Schwelm und im Ennepe-Ruhr-Kreis drum herum gut aufgenommen wird.

Was machen die Spieler in der langen Pause bis zum Start der Saison 2015/16?

Es gibt bei uns keine lange Pause mehr. So lange noch kein neuer Trainer gefunden ist, biete ich den Spielern Individual- und Athletik-Training an, damit sie fit bleiben.

Wie weit sind Sie denn bei der Trainersuche?

Wir sind aktuell im Gespräch mit einigen Kandidaten. Wichtig ist, dass der künftige Trainer zu uns passt und die Idee der EN Baskets weiterführt.

Wer wird in der neuen Mannschaft, im neuen Kader stehen?

Klar ist, dass Mathias Perl und Lukas Erdhütter bleiben. Auch Sebastian Schröter sollte verbleiben. Das müssen wir aber noch klären. Auch weitere Spieler aus dem Kader der abgelaufenen Saison möchten weiter in Blau-Gelb spielen. Auch Mirko Krieger, und der soll den nächsten Schritt tun. Ihn wollen wir weiter an die ProB heranführen. Wie auch den erst 15-jährigen Junioren-Nationalspieler Vladimir Pinchuk, der dabei zunächst im Training ProB-Luft schnuppern soll.

Wo wird die Mannschaft künftig spielen, in der Halle West oder der im Bau befindlichen neuen Halle?

Da müssen wir mal abwarten, wir sind ja nicht Bauherr der neuen Halle. Allerdings möchten wir so früh wie möglich dort einziehen.