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Leistung stimmte nur im Mannschaftswettbewerb

14.04.2010 | 15:17 Uhr
Leistung stimmte nur im Mannschaftswettbewerb

S c h w e l m. Mit zahlreichen Erfahrungen, aber ohne eine Medaille, kehrte das Schwelmer Tischtennis-Talent Florian Wagner von den German Junior Open aus dem hessischen Seligenstadt zurück. Entsprechend lautet das Fazit des Zweitligaspielers von Borussia Dortmund aus: „Mit meinen Leistungen im ...

... Mannschafts-Wettbewerb bin ich sehr zufrieden. Leider konnte ich sie im Einzel nicht wiederholen.”

Die Team-Konkurrenz endete für Florian Wagner und Deutschland B im Viertelfinale. Dem Trio gehörten neben Wagner Christoph Schmidl (TTC Elz) und Niklas Matthias (SV Bolzum) an. Der hochdramatische Vergleich mit Rumänien ging mit 2:3 verloren. Der 16-Jährige sorgte gleich zu Beginn für einen Paukenschlag, besiegte den favorisierten Hunor Szocs in fünf Sätzen.

Schmidl verlor jedoch anschließend sein Einzel trotz deutlicher Führungen und vergab den 2:0-Vorsprung. Nach dem Erfolg von Matthias kassierte erneut Schmidl eine 1:3-Niederlage. Im alles entscheidenden fünften Einzel unterlag Florian Wagner in vier Durchgängen Lucian Munteanu. Eine zwischenzeitliche 1:0-Satzführung reichte nicht aus, um die Mannschaft ins Halbfinale zu führen.

Im Einzel-Wettbewerb konnte Florian seinen Überraschungscoup gegen Szocs nicht wiederholen und verlor unglücklich mit 1:3. „Es war deutlich mehr möglich, wenn ich nur meine klaren Führungen nach Hause gebracht hätte”, ärgerte er sich. Trotz der Niederlage und dem 3:0-Pflichtsieg zuvor gegen Sushmit Sriram war der Einzug in die erste Hauptrunde noch möglich. Allerdings hätte dazu Kristian Salea (Serbien) besiegt werden müssen. Die ersten zwei Sätze gingen mit 11:7 und 11:8 auch an den Deutschen, doch die Begegnung am Ende im Entscheidungsdurchgang an Dalea. „Wie konnte ich diese Partie nur verlieren”, zeigte sich Wagner ratlos. In der anschließenden Trostrunde sprang immerhin die Halbfinal-Teilnahme heraus.

Das Achtelfinale bedeutete für das Doppel Florian Wagner/Niklas Matthias die Endstation. Nach einem hart umkämpften 3:2-Auftaktsieg gegen Dalea/Majstorovic kam das Aus gegen Theriault/Perei (Kanada/Ungarn). „Wir haben sicherlich schon einmal besser zusammen gespielt”, stellte Wagner enttäuscht fest.

Marco Steinbrenner

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