Kurioses Ende mit 10 Freiwürfen
16.01.2012 | 14:31 Uhr 2012-01-16T14:31:00+0100
Schwelm.Ein kurioses Ende nahm die Oberligapartie der RE Baskets gegen die BG Dortmund-West. Die Partie stand Spitz auf Knopf, als einige Dortmunder Spieler nach einem berechtigten Foulpfiff gegen Mekni die Nerven verloren. Es folgten wilde Diskussionen und insgesamt vier technische Fouls gegen die Gäste. Aus den daraus resultierenden zehn Freiwürfen machten die RE Baskets sechs Punkte und das Match war mit 77:66 (20:15, 16:14, 20:17, 21:20) für sie gelaufen.
Ja, es war ein Arbeitssieg, aber die Schwelmer hatten alle Viertel - wenn auch knapp - für sich entschieden. Vor gutem Besuch in der Sporthalle des Märkischen Gymnasiums begannen die Gastgeber sehr engagiert, aber nicht immer glücklich. Die abstiegsbedrohten Dortmunder hatten einen sehr robusten und durchaus guten Kader beisammen und spielten wirklich nicht wie ein zukünftiger Landesligist.
Die sehr stabilen Centerspieler der Gäste bereiteten anfänglich aber Probleme. Insbesondere Schwelms etatmäßiger Topscorer Whitney Harris brauchte einige Zeit, um seinen Rhythmus zu finden. Erst in der 14. Minute gelang dem Kanadier sein erster Korberfolg aus dem Spiel heraus. In dieser Phase schienen sich die RE Baskets dann auch ein wenig absetzen zu können. Mit 30:18 (16.) wurde der größte Vorsprung erreicht. Bis zum Seitenwechsel verlief die Begegnung wieder ausgeglichen.
Im dritten Viertel folgte dann eine Phase, in der die RE Baskets offensiv richtig guten Basketball spielten. Initiiert vom quirligen Lucas Falkenrath gelangen nun einige prima Spielzüge. Sieben Punkte von Sebastian Kremer und der zweite Dreier von Max Haack bedeuteten eine 45:33-Führung. Der Vorsprung blieb bis in die letzte Phase des Spiels konstant bei ungefähr zehn Punkten. Doch die Gäste gaben nicht auf und legten in der Crunchtime, der entscheidenden Phase der Partie, nochmals einen Zahn zu. Ein Dreier von Mekni und Dreipunktspiele von Jaouadi und Freimuth motivierten die Dortmunder zusätzlich, während bei den RE Baskets sich eine Art Verkrampfung bemerkbar machte. Das Match wurde nochmals richtig eng, bis einigen Dortmundern ihr Nervenkostüm zu eng wurde.
Fazit von RE Baskets-Trainer Martin Schrader: „Ein Sieg zum Jahresstart 2012 ist schön, das Spiel war es aber nicht immer. Wir müssen uns noch deutlich steigern, wenn wir in den nächsten beiden Auswärtspartien in Berghofen und Gerthe bestehen wollen.“
RE Baskets Schwelm:
0mitdiskutieren