Klubs mit Kunstrasen locken die Spieler weg
02.07.2009 | 16:16 Uhr 2009-07-02T16:16:00+0200
Nach einer glücklosen Rückrunde landete der Fußball-Bezirksligist VfB Schwelm im Niemandsland der Tabelle. Mit dem neunten Tabellenplatz und insgesamt elf Niederlagen blieben die Kreisstädter damit auch hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück.
Nach einer glücklosen Rückrunde landete der Fußball-Bezirksligist VfB Schwelm im Niemandsland der Tabelle. Mit dem neunten Tabellenplatz und insgesamt elf Niederlagen blieben die Kreisstädter damit auch hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück.
Ein Grund für die verkorkste Rückrunde war sicherlich die miserable Vorbereitung in der Winterpause. Die winterliche Witterung sorgte für eine längerandauernde Sperrung des Rasenplatzes. „Die schlechte Vorbereitung war ein gravierender Nachteil”, konstatiert denn auch VfB-Coach Markus Dönninghaus. Denn nicht nur das fehlende Training wirkte sich auf die Leistung der Schwelmer aus. Bei vielen Spielern entstand wohl der Wunsch zu wechseln und in den Genuss eines Kunstrasenplatzes zu kommen.
Mit David Ronge, Merlin Braun und Michel Römer sind allein drei Spieler zum Hiddinghauser FV gewechselt. Eine Liga tiefer, dafür aber mit Kunstrasen. Weiterhin haben Nico Wördehoff, Thomas Rhode (Jägerhaus Linde), Danny Gräfe (TuS Ennepetal), Granit Sadiku (Türk Gücü Ennepetal) und Serkan Özkaratas (Neviges) den Verein verlassen. Das Bild der Mannschaft verändert sich zur kommenden Saison.
Gutes Signal von der Stadt Schwelm
Trotzdem ist sich Trainer Dönninghaus sicher, die zahlreichen Ausfälle kompensieren zu können und eine neue schlagkräftige Truppe zu formen. Neben Torwart Martin Klaffelsberger (VfB Solingen) sind mit André Owenier, René Heineke und Bastian Zarrekow drei Akteure vom Wuppertaler Bezirksligisten Jägerhaus Linde an den Brunnen gewechselt.
Vom Ligakonkurrenten SC Obersprockhövel kommt Jasko Osmanovic nach Schwelm. Ansonsten setzt Dönninghaus auf die A-Jugendlichen Martin Bürger, Nico Kraft, Zouhair Zanoud und Mahsuni Erdag als Verstärkung.
Und auch einen anderen Hoffnungsschimmer gibt es. „Von der Stadt Schwelm ist ein gutes Signal für einen Kunstrasenplatz ausgegangen”, so Dönninghaus.
In der Tat hat der Stadtrat in seiner letzten Sitzung das „Schwelmer Modell” zur Prüfung an die Verwaltung abgegeben. Danach soll der Rasenplatz am Brunnen verkauft und ein neuer Kunstrasenplatz auf der Anlage Rote Berge gebaut werden. „Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen”, erklärt aber Christa Dowidat vom Fachbereich Sport und Kultur der Kreisstadt.
Wann der VfB Schwelm also auf Kunstrasen spielt, steht noch in den Sternen. „Ein neuer Platz mit Vereinsheim wäre für den Verein und das Vereinsleben enorm wichtig”, hofft Dönninghaus jedoch auf eine Verwirklichung der Pläne.
21:13
welche A- Jugendlichen????????
15:08
Der VfB sollte sich mehr um seine sehr guten A-Jugendlichen kümmern, anstatt sich Söldner von anderen Clubs zusammenzukaufen.
14:34
Besser sportliche Perspektive des HFV -dass ich nicht lache!
Keine Ahnung, was da in deinem Kopf vorgeht, aber ich freue mich wirklich zu sehen, was der Dorfklub demnächst da auf die Beine stellen wird.E-tal II steigt eh auf!
Darüber hinaus ist es ja keinem aufgefallen, aber außer Michel Römer hat der Verein keinen Spieler großartig halten wollen-und der kommt spätestens am Ende der Saison wieder.
****** auf die Plätze-die Mannschaft des VFB hat übertrieben mehr Potenzial als die des HFV (siehe auch letzte Freundschaftsspiel-Ergebnisse...).
11:15
Aus verlässlicher Quelle weiß ich zu berichten, dass die Spieler weder wegen des Platzes, noch wegen irgendwelchen Geldes nach Hiddinghausen gewechselt sind. Die Herren treffen im Dorf auf alte Weggefährten aus der Schwelmer Jugend und aus erfolgreicheren VfB-Zeiten (Landesligaaufstieg), darunter gute/beste Freunde, zu denen der Kontakt nie abgerissen ist. Die Zahl der ehemaligen Schwelmer beim HFV ist mit Trainer Dülm, den Co-Trainern Abramowski und Bödeker, den Spielern Cramer, Bukvic, Ergen, Waßmann, Demic sowie den Neuzugängen Ronge, Römer, Akbaba und Neumann schon enorm auffällig. Der VfB sollte sich ernsthaft fragen, ob er sich mit seinen Platzwahl-Begründungen nicht eher der Realität - nämlich der besseren sportlichen Perspektive des HFV - verschließt. Dem VfB trotzalledem alles Gute...
16:27
mein lieber sportsfreund!!
scheint so als hättest du beim vfb selbst gespielt und konntest dich nicht durchsetzten !!!! die spieler abgänge sind ja nicht nur wegen dem kunstrasen plätzen auch weil die spieler zu schlecht warne und man mit denen nicht weiter arbeiten wollte!!! ausser ein michel römer den der schwelm behalten wollet ich betone halten WOLLTE... den michel ist ein großartiger spieler der nur wechselt weil er sein leben lang nur in schwelm gespielt hat und jetzt mal was anderes erleben will ok ... alos lieber mal einfach schnauze halten und besser informieren !!!!!!!
16:34
Man sollte froh sein, dass der Keeper weg is....der is ja wohl total bekna....!
Also...
15:10
Naja....liebe Schwelmer..!! Die Spielerabgänge nur auf fehlen einer Kunstrasen zu schieben, halte ich für unglaubwürdig. Ich als Fussballer spiele lieber auf rasen als anstatt auf Kunstrasen. Übt mal selbstkritik aund fragt eure eigenen Spieler warum die z.B. eine Klasse tiefer nach Hiddinghausen wechseln.....Bestimmt nicht nur, weil die ein Kunstarsenplatz zu Bieten haben??