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Kapitän Speier geht von Bord der Baskets

03.06.2012 | 13:51 Uhr
Kapitän Speier geht von Bord der Baskets
Foto: Volker Speckenwirth

Schwelm. Der Basketball-Zweitligist Schwelmer Baskets bestreitet die kommende Saison 2012/2013 ohne ihren bisherigen Kapitän Kristofer Speier. Nach langen, intensiven und sehr freundschaftlichen Gesprächen entschieden Trainer Raphael Wilder und der 31-jährige Deutsch-Amerikaner gemeinsam, den auslaufenden Vertrag beim ProB-Ligisten nicht noch einmal zu verlängern.

Die Belastungs-Kombination von Beruf und Familie sowie die mehr und mehr aufgetretenen gesundheitlichen Probleme beim Centerspieler waren hierfür ausschlaggebend. Bereits in der vergangenen Spielzeit konnte „Toffer“ Speier nur noch eingeschränkt trainieren, so dass die nun getroffene Entscheidung eine für beide Seiten sinnvolle ist.

„Ich bedauere natürlich sehr, dass Kristofer Speier nicht mehr in unserem Team ist. Er war über Jahre hinweg ein Führungsspieler auf und außerhalb des Spielfelds. Gerade aufgrund des großen Respekts, den wir alle seinen gebrachten Leistungen und vor allem seiner Person entgegen bringen, haben wir selbstverständlich großes Verständnis für seine Entscheidung,“ erklärt Baskets-Trainer Raphael Wilder. „Toffer wird jederzeit bei uns herzlich willkommen sein. Wir hoffen, dass wir ihn oft in der Halle West begrüßen dürfen.“

In der vergangenen Saison kam Kristofer Speier bei 27 Einsätzen in der ProB auf eine durchschnittliche Einsatzzeit von 24,51 Minuten pro Spiel, verbuchte dabei 10,4 Punkte und 6,0 Rebounds. Seine vermutlich beste Zeit hatte Speier in den Jahren 2010 / 11, als er mit 15,6 Punkten pro Spiel sowie 9,2 Rebounds zum überragenden Centerspieler der Liga avancierte.

Den treuen Basketball-Fans wird sicher ebenfalls noch in Erinnerung sein, dass Speier in den Jahren 2004/2005 auch zum Bundesliga- Kader der Schwelmer gehörte. Dort kam er immerhin auf eine Einsatzzeit von 15,53 Minuten pro Match. Seine wohl beste Partie absolvierte der 2,06 Meter-Mann dabei beim Auswärtssieg in Trier.

„Wir danken Kristofer Speier für seine herausragenden Dienste und vorbildlichen Einsatz und wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft von Herzen alles Gute“, so Manager Marvin Eberle.

WR-Redaktion

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