Junger „Flo“ Deitermann einziger Zuspieler

Florian Deitermann (links) und Patrick Zuchowski beim Block.
Florian Deitermann (links) und Patrick Zuchowski beim Block.
Foto: Michael Scheuermann

Schwelm..  Nach dem Sieg gegen den Spitzenreiter kommt am morgigen Samstag (19.30 Uhr) erneut das aktuelle Liga-Schlusslicht in die Halle West. Die TG Rote Erde Schwelm tritt dann gegen den TSC Eintracht Dortmund an. Eine leichte Aufgabe? Mitnichten, denn die Schwelmer haben diesmal nur einen Zuspieler zur Verfügung.

Nach der aus privaten Gründen recht kurzfristig erfolgten Absage von Nils Holzbrink lastet die Aufgabe, die Mitspieler in gute Position zu bringen, allein auf den Schultern des jungen Florian Deitermann. Der hat das volle Vertrauen von Trainer Norbert Krause und der Mannschaft. Abzuwarten bleibt allerdings, wie er reagiert, wenn das Team unter Druck gerät.

Ansonsten stehen den Schwelmern außer Sebastian Gri, der die EN Baskets als Physiotherapeut zum Auswärtsspiel in Langen begleitet, alle Spieler zur Verfügung. Ein kleines Fragezeichen steht allerdings noch hinter Sebastian Pohl, der über Leistenbeschwerden aus dem Bottrop-Spiel klagte, aber in dieser Woche mittrainiert hat – wenn auch eingeschränkt. Als Alternative für den Mittelangriff steht aber Sören Diehl wieder bereit.

Auch wenn es gegen den Tabellenletzten geht: Trainer Norbert Krause fordert vollen Einsatz und volle Konzentration, damit es nicht ein ebenso böses Erwachen wie beim 2:3 gegen das seinerzeitige Schlusslicht SVE Grumme gibt. „Wir müssen so tun, als spielten wir gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter“, hat Krause seinen Spielern mitgegeben.

Dortmund hat bislang erst zwei Spiele gewonnen, die aber glatt mit jeweils 3:0 gegen MTG Horst und TuS Meinerzhagen. Dreimal unterlag das Team erst im Tiebreak, unter anderem gegen Spitzenreiter VC Bottrop 90. Überragender Angreifer der Eintrachtler ist der dunkelhäutige Etienne Guetsop. Den laut Homepage des TSC Eintracht 2,20 Meter großen Akteur gilt es zu stoppen. Norbert Krause: „Ihn müssen wir im Block und in der Feldabwehr kräftig fischen.“