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87:80 gegen Wolfenbüttel

Jason Smith behält die Nerven

06.11.2011 | 21:00 Uhr
Jason Smith behält die Nerven

Schwelm.Na bitte, es geht doch. Auch wenn es am Ende ein wenig mühselig war. Mit 87:80 besiegten die Schwelmer Baskets den direkten Tabellennachbarn Herzöge Wolfenbüttel und feierten damit den ersten Erfolg nach drei Niederlagen in Folge.

Dabei tat sich eine Parallele zu den letzten Spielen auf. Bis zum Schluss war die Partie eng, doch diesmal waren es die Baskets, die verdient als Sieger vom Feld gingen. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber den Vorwochen blieben die Punkte in der Kreisstadt.

Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Spiel. Die Gäste punkteten zunächst besser und kamen zum 9:4. Doch dann lief der Baskets-Motor warm. Mit einem 12:0-Lauf setzten sie ein Ausrufezeichen (4.). Maßgeblich beteiligt war daran Jason Smith mit sechs Punkten, der am Ende mit 26 Zählern erfolgreichster Werfer der Partie wurde.

Zur Mitte des zweiten Viertels wechselte die Führung bei jedem Angriff. Das Spiel war ausgeglichen. Beim Stand von 33:37 (16.) sah sich Schwelms Coach „Raffi“ Wilder gezwungen eine Auszeit zu nehmen, da die Gäste dem Spiel ,ehr und mehr den Stempel aufdrückten. Doch die ließen sich nicht beeindrucken und schraubten den Spielstand auf 41:33 (17.).

Wilder nahm die zweite Auszeit. Und die wirkte sofort. Mit zwei Distanzwürfen in Folge kam sein Team auf 39:41 heran (18.). Nun griff Herzöge-Trainer Benjamin Travnizek zum Mittel der Auszeit, um die Schwelmer nicht zum Ausgleich kommen zu lassen. Doch das gelang nicht. Eine Minute vor der Halbzeitpause glich der frisch gebackene Papa und Kapitän der Mannschaft, „Toffer“ Speier, zum 41:41 aus. Mit 43:41 für die Schwelmer ging es in die Kabinen.

Schwelmer konnten nicht davon ziehen

Der Pausentee schien den Baskets sichtlich geholfen zu haben. Die ersten fünf Minuten bestimmten sie das Spiel eindeutig. Der Lohn dafür war die 55:46-Führung (25.). Auch unter dem gegnerischen Korb waren die Baskets mit Offensiv-Rebounds erfolgreich. Mit zwei Distanzwürfen versuchte Max Kramer den Vorsprung auszubauen, doch die Gäste konterten. So konnten die Schwelmer nicht davonziehen. Mit einem Dreier in letzter Sekunde verkürzten die Gäste auf 61:65.

Da bis dato ein hohes Tempo im Spiel war, sollte die Kondition von großer Bedeutung werden. Mit einem Steal schraubte Jason Smith den Spielstand auf 69:63 (34.), doch die Gäste kamen mit ihrer Schlussoffensive auf 68:71 heran. Zwei Minuten vor dem Ende verkürzte Michael Hart auf 76:78 (38.). Derrick Stevens setzte dem noch einen drauf und traf mit zwei erfolgreichen Freiwürfen zum 78:78.

Nun war Taktik gefragt. Ein Ballverlust 44 Sekunden vor dem Ende machte den Herzögen zu schaffen. Ballbesitz für die Baskets und eine 80:78-Führung. Mit einer Auszeit versuchte Benjamin Travnizek sein Team in die Erfolgsspur zurück zu bringen. Doch zunächst waren die Baskets am Zug. Jason Smith traf zum 83:78, doch die Gäste verkürzten im Gegenzug auf 80:83. Erneut Smith war es, der mit zwei erfolgreichen Freiwürfen die Weichen auf Sieg stellte.

Fünf Sekunden vor dem Ende reckte „Raffi“ Wilder seine Fäuste gen Hallendach. Der Sieg war geschafft. Die letzten beiden Punkte zum 87:80-Endstand gehörten ebenfalls Smith.

Frank Gemmeker

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