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TuS Ennepetal

Jan Helds gelungenes Debüt

12.11.2012 | 16:58 Uhr

Ennepetal. Für Außenstehende war es schon etwas überraschend, dass Fußball-Oberligist TuS Ennepetal am Sonntag beim SV Schermbeck nicht mit der Nummer 1, sondern der 22 im Tor auflief. Der junge Jan Held erhielt diesmal den Vorzug vor Routinier Marco Schulz, der bereits seine fünfte Saison im Bremenstadion absolviert. Intern indes war es von vornherein geplant, den 19-jährigen Nachwuchsmann in dieser Saison nicht nur auf der Bank schmoren zu lassen.

„Wir haben ihn ja aus Bochum geholt, damit er bei uns spielen kann“, sagt Trainer Uwe Fecht und fügt hinzu: „Wir mussten ihm schon versprechen, dass er auch eingesetzt wird, sonst hätten wir ihn gar nicht holen brauchen und auch nicht bekommen.“ Dass der zweifache U17-Westfalenmeister seinen Einstand im Oberliga-Tor auswärts feiern durfte, hatte auch seinen Grund. Fecht: „Das ist ein bisschen einfacher, denn da fahren dann doch nicht so viele Zuschauer mit.“ So soll der junge Keeper langsam an die Aufgaben heran geführt werden. Zudem sollte ihm das auch unnötige kritische Bemerkungen von der Tribüne ersparen.

Seine Sache beim 1:0-Erfolg in Schermbeck hat der Debütant sehr ordentlich gemacht. Mit Marco Schulz (30), von dessen Erfahrung der Ex-Bochumer profitieren und lernen soll, war der Wechsel zwischen den Pfosten abgesprochen. „Es hat gut funktioniert“, freute sich TuS-Trainer Uwe Fecht. Wie es in den nächsten Spielen weiter geht, wird im Laufe der Woche besprochen. Sicher wird Helds Einsatz keine Eintagsfliege sein. Er wird weitere Gelegenheiten erhalten sich zu zeigen und zu beweisen.

Ob das schon im Heimspiel am Sonntag gegen Westfalia Herne sein wird, will Uwe Fecht im Laufe der Woche mit den Protagonisten besprechen. Zum Erfolg in Schermbeck hatte Jan Held jedenfalls seinen Beitrag mit vielen guten Szenen geleistet. So erhielt er auch vom Trainer ein Lob: „Er hat seine Sache gut gemacht.“

Ulrich Mittag

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