In Schwerte geht es um „Big Points“

FSV-Trainer Sadat Dautovic.
FSV-Trainer Sadat Dautovic.
Foto: Michael Scheuermann

Gevelsberg/Breckerfeld..  Der ETuS/DJK Schwerte ist vom Tabellenstand her ein Gegner fast auf Augenhöhe mit dem FSV Gevelsberg. Ein Sieg an der Ruhr bescherte dem Team von der Ennepe die „Big Points“, die es im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga benötigt. Doch Trainer Sadat Dautovic warnt: „Die Mannschaft ist eine Wundertüte. Da wird die Tagesform entscheiden.“

Dautovic weiter: „Schwerte hat zweifellos eine gute Truppe zusammen, spielt sehr robust, hat aber im Saisonverlauf immer mehr abgebaut.“ Stimmt: Von Platz zwei nach dem ersten Spieltag ging es mehr oder minder kontinuierlich abwärts bis auf Rang zehn. Zuletzt gab es drei Niederlagen und ein Remis – das allerdings gegen den Tabellenzweiten Spvg. Hagen 1911. Die Gevelsberger weisen in den letzten Spielen eine etwas bessere Bilanz auf, spielten dreimal unentschieden und verloren zuletzt gegen Breckerfeld. Das aber mit einer starken kämpferischen Leistung, die für einen Erfolg am Sonntag wiederholt werden muss. Personell gibt es auch diesmal wieder einige Ausfälle. So ist Dennis Hoppe nach seiner Ampelkarte gesperrt. Er hätte aber ohnehin pausieren müssen, weil er die fünfte Gelbe Karte gesehen hatte. Matthias Maurer hat sich gegen Breckerfeld eine Knieverletzung zugezogen und steht ebenso wie die in der nächsten Woche wieder ins Training einsteigenden Asad Dautovic (Kreuzbandreizung), Ramon Pixberg und Fabian Franz (Innenbandprobleme) nicht zur Verfügung. Ausgezahlt hat sich der Wintertransfer von Thomas Krause. Denn die weiteren Torhüter Robert Jost und Felix Bremer sind nicht einsatzfähig.

Spieler im Pokal geschont

Für die SpVg Breckerfeld geht es am Sonntag auf heimischer Anlage gegen den Geisecker SV. Die Hansestädter sind als Fünftplatzierteer favorisiert in die Partie gegen den abstiegsbedrohten Fünftletzten – zumal Breckerfeld bisher im laufenden Jahr stets gewann (1:0 gegen Berchum-Garenfeld, 4:1 gegen Gevelsberg), Geisecke ausschließlich verlor (2:5 gegen Wetter, 2:3 gegen Wengern).

Abzuwarten bleibt, wie sich die 0:1-Pokal-Niederlage in Schwelm vom vergangenen Mittwoch auswirkt. Auch wenn SpVg-Trainer Klaus Joraschkewitz, der in Schwelm auf sieben Stammkräfte wie Torjäger Sebastian Schmidt (geschont beziehungsweise verletzt) zunächst verzichtete, betonte: „Die Liga hat für uns Priorität.“