In kommender Saison ohne Teams aus Wetter und Herdecke

Kurzzeit-Trainer in herdecke: Oliver Gottwald.
Kurzzeit-Trainer in herdecke: Oliver Gottwald.
Foto: FotoPool

Ennepe-Ruhr..  Kein Verein aus Wetter und Herdecke bleibt nach dieser Saison in der Fußball-Bezirksliga: Der FC Wetter steigt in die Landesliga auf, TuS Wengern und TSG Herdecke steigen in die Kreisliga A ab.

Herdecke im Vorjahr Fünfter

Die TSG Herdecke ging als Vorjahres-Fünfter in die Saison und verstärkte sich mit Spielern wie Thomas Ludwig und Michael Wandji (ehemals Westfalenligist SV Hohenlimburg 10). Doch es deutete sich schon an: Bei der TSG gab es auch in dieser Saison Unstimmigkeiten. Kurz vor Saisonbeginn warf der Sportliche Leiter Achim Heinrichsmeier frustriert hin. Nach dem Rücktritt von Co-Trainer Marcel Brandenstein schmiss auch Trainer Karl-Heinz Kiewitt in der Winterpause hin. Der neue Trainer Oliver Gottwald verschwand noch während der Vorbereitung gen Oberligist Hamm. Es übernahm Zoltan Hülsberg, der den Abwärtstrend aber nicht aufhalten konnte. Gegen Saisonende beklagte er die mangelnde Einsatzbereitschaft einiger Spieler, nur wenige Tage vor Saisonende rutschte die TSG noch auf einen Abstiegsplatz.

Große Hoffnungen am Brasberg

Unter Trainer Wolfgang Hamann musste der TuS Wengern in der Vor-Saison gegen den Abstieg kämpfen, mit dem neuen Übungsleiter Christian Tarrach wollte man in dieser Saison wieder angreifen. Tarrach kannte die Mannschaft gut und war schon lange im Verein aktiv, die Hoffnungen auf dem Brasberg waren also groß. Doch am siebten Spieltag war die Mannschaft das Schlusslicht der Liga. Als Konsequenz legte Christian Tarrach sein Amt im November nieder, nun sollte es Wolfgang Degener richten. Doch er verstand sich nicht mit der Mannschaft, und schon nach zwei Wochen war auch dieses Kapitel wieder erledigt. Es übernahm Kapitän Kevin Stürzekarn, der seine Jungs in der Folge als Spielertrainer coachte. Der TuS Wengern wurde durch Stürzekarn noch einmal belebt, holte mehr als doppelt so viele Punkte wie in der Hinrunde. Doch der Abstieg konnte nicht vermieden werden. „Wir haben alles gegeben. Die Jungs haben noch einmal gezeigt, dass diese Mannschaft eigentlich auch in die Bezirksliga gehört“, sagte Stürzekarn am Saisonende.

Seit vierten Spieltag an Spitze

Richtig gut lief es dagegen beim FC Wetter, der seit dem vierten Spieltag die Tabellenspitze nicht mehr verlassen musste. Dabei profitierte der Verein zwar auch von einer schwachen Rückrunde des Verfolgers SpVg Hagen 1911, doch 21 Saisonsiege der Wetteraner sprechen für sich. Der FC Wetter hat mit Marco Slupek und Fatih Esbe ein Trainerduo, das eine klare sportliche Linie hat.