In kleinen Schritten nach oben

Sprockhövel..  Auf dem sechsten Platz haben die Kreisliga-Handballer der TSG Sprockhövel das Meisterschaftsjahr 2014 beendet. Damit sind sie eigentlich im Soll, wenngleich Trainer Marcus Gerhardt einigen verlorenen Punkten nachtrauert.

Gerhardt trat als Nachfolger von Jens Weinheimer seinen Trainer-Job in Sprockhövel mit der Vorgabe an, eine neue Mannschaft aufzubauen. Zudem sollten talentierte A-Jugendliche wie Joshua Bötzel, Alexander Böhmer und Jannis Jedhoff verstärkt in die Mannschaft eingebunden werden. Bötzel und Böhmer sammelten dann auch recht schnell Spielpraxis bei den Sprockhövelern, das Debüt von Torwart Jannis Jedhoff wurde dann kurz vor dem Jahreswechsel im Spiel gegen Dorsten nachgereicht.

Mit der Entwicklung des Teams ist der Trainer unter dem Strich zufrieden. „Wir kommen in kleinen Schritten voran“, sagt Marcus Gerhardt. „Manchmal fehlt uns aber noch die Abgeklärtheit, die andere Mannschaften auszeichnet. Das war vor allem in den Spielen gegen Westerholt, TuS Hattingen III und Wattenscheid zu sehen. Diese Spiele hätten wir gewinnen müssen. Wir hätten also schon ein paar Punkte mehr auf dem Konto haben können.“

Zudem fehle es gelegentlich noch an der nötigen Konstanz, so der Coach mit dem Blick auch die Spiele gegen Gladbeck und Hüls. „Gegen Tabellenführer Gladbeck haben wir super gespielt“, sagt der Trainer. „Gegen Hüls waren wir dagegen grottenschlecht.“

Zu verbessern seien auch noch das Positionsspiel und die Laufbereitschaft. Auch wünscht sich der Coach mehr Durchschlagskraft von allen Spielern. Haupttorschütze der TSG ist zurzeit Martin Ebel, über dessen Treffer sich der Trainer natürlich sehr freut. Allerdings sagt er auch: „Wir müssen die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen. Und wenn wir das schaffen, dann werden wir in der Tabelle auch weiter klettern. Da bin ich mir ganz sicher.“

Zu den Entdeckungen der Saison gehört sicherlich Chris van der Hoeve, der auf der Linksaußen-Position schon ein paar ganz starke Spiele absolviert hat. Vermisst wird zurzeit indes der verletzte Tobias Ruthenbeck. „Er ist für uns ein ganz wichtiger Spieler“, sagt Marcus Gerhardt. „Dass er nicht dabei ist, schmerzt uns sehr.“