Im Winter aktiv wie im Sommer

Stark in der Halle: Valerie Wilhelms (BSC Ennepetal).
Stark in der Halle: Valerie Wilhelms (BSC Ennepetal).
Foto: Verein

Ennepetal/Gevelsberg..  Was machen Minigolfer eigentlich im Winter? „Wir sind genauso aktiv wie zur Meisterschaftssaison, die von Ende März bis September geht“, erklärt Ralf Wilhelms, Sportwart des BSC Ennepetal.

„Seit November richten wir auf der Sterngolfanlage in Gevelsberg zum Beispiel fast jeden Sonntag eine Winterpokalserie aus“, erläutert Wilhelms. „Diese ist als Welcome-Turnier angemeldet und bietet somit auch Hobbyspielern die Möglichkeit der Teilnahme.“ Der nächste Spieltag ist am morgigen Sonntag, 11. Januar, ab 10.30 Uhr unterhalb des „Schwimm in“. Wilhelms: „Interessierte sollten sich eine halbe Stunde vor Turnierbeginn auf der Anlage melden.“

Viele Bahnen sind aus Holz

Gerade in den Wintermonaten finden auch verschiedene Hallenturniere statt. Beim Turnier in Mannheim-Sandhofen wurde die Ennepetaler Spielerin Valerie Wilhelms in der Kategorie C Zweite. Gespielt wurde hier auf „normalen“ Miniarturgolfbahnen.

Einen dritten Platz in der Kategorie Schülerinnen errang sie beim renommierten Reisinger-Cup, der über vier Runden in Köln ausgetragen wurde. Diese Anlage ist übrigens aus Holz erstellt und wird nur jeweils für das Turnier aufgebaut.

Eine Besonderheit stellt die Anlage des MGC Homburger Land dar. Sie ist ein Nachbau einer Minigolfanlage aus Holz. Die Bahnen sind nur 3,50 m lang und proportional dem System Minigolf nachgebildet. Hier ging es jetzt beim zweitägigen Turnier um den 2. Long Distance Cup. Das Turnier war angesetzt über 20 Runden und wurde in Paarwertung gespielt. 37 Teams waren angetreten. Sieger und Platzierte waren nach etwa 23 Stunden Spielzeit ermittelt. Beste Ennepetaler Paarung waren Ralf und Valerie Wilhelms (17. Rang), auf dem 24. Platz folgten Alexandra Wilhelms und Ingo Arens.

Trainingszeit in der Halle begrenzt

„Die Schwierigkeit gerade auf der Anlage in Wiehl und in Köln ist, dass diese Anlagen nur speziell für das Turnier aufgebaut werden und somit die Trainingszeit sehr begrenzt ist“, erklärt der Ennepetaler Sportwart Ralf Wilhelms. „In Köln besteht am Vortag die Möglichkeit zum Finden des richtigen Ballmaterials und des Passes zum Ass, während auf der Anlage in Wiehl nur der Vormittag vor Turnierbeginn zur Verfügung steht.“