HSG Gevelsberg-Silschede ringt PSV Recklinghausen nieder
18.02.2010 | 22:49 Uhr 2010-02-18T22:49:00+0100G e v e l s b e r g . Der Favoritenschreck hat seinen Schrecken verloren. Jedenfalls gestern Abend beim Handball-Verbandsligisten HSG Gevelsberg-Silschede, der den PSV Recklinghausen nach einem eher schlechten, aber kämpferischen Spiel mit 29:23 (12:14) bezwang.
Vor den Augen einer kleinen Delegation des Klassenfavoriten VfL Eintracht Hagen zeigten sich die Gevelsberger erst nach der Pause kämpferisch, legten an Tempo zu und rangen die Gäste nieder. Der Knackpunkt war, als PSV-Spielertrainer Ingo Häußler kläglich verwarf, meckerte und auch noch stehen blieb. Nutznießer der Situation war Dominic Luciano, der im direkten Tempogegenstoß zum 23:19 traf (51.). Als zwei Minuten später Häußler für ein Foul seine zweite Zeitstrafe erhielt, konnte er erneut die Klappe nicht halten. Die Folge: doppelte Zeitstrafe, die dritte im Spiel und damit der totale Feldverweis. Das Spiel war gelaufen, zumal endlich HSG-Regisseur Jan Maenz traf. Ferner war ein Garant für den Sieg, dass sich Marco Luciano und Carlo Entrich erfolgreich um die gefährlichsten PSV-Spieler - mit eben Häußler sowie Torjäger Alexander Schriewer - kümmerten.
Vor der Pause hatten die Gevelsberger deutlich Mühe mit den Gästen. Nach passablen zehn Minuten knickte die Mannschaft ein. Die Deckung stand löchrig, vorne wollte kaum etwas gelingen. Nur gut, dass auch Recklinghausen eine Fahrkarte nach der anderen warf beziehunsgweise Andreas Hoppe gute Chancen entschärfte - unter anderem auch zwei Strafwürfe. Deutliche Worte des Trainers während einer Auszeit und zur Pause in der Kabine rüttelte schließlich die Gevelsberger wach.
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