HSG-Frauen zurück in der Erfolgsspur

Erlitt eine Prellung des Steißbeins: Nadine Hartmann
Erlitt eine Prellung des Steißbeins: Nadine Hartmann
Foto: WP

Gevelsberg.. HSG Gevelsberg-Silschede –
TuS Bommern 24:19 (11:9)

HSG Gevelsberg-Silschede: Schneider, Pander – E. Hark (9/3), Jansen (5), Hartmann (3), Hanstein (2), Mirbach (2), Simon (2), J. Hark (1), Nicolaßen, Krupinski, Büddecker.

In der Handball-Landesliga der Frauen hat die HSG Gevelsberg-Silschede ihren Abwärtstrend durch einen 24:19 (11:9)-Sieg gegen den TuS Bommern gestoppt.

Nach dem schwachen Start ins neue Jahr meldeten sich die Gevelsbergerinnen durch den Erfolg über die Wittenerinnen zurück und zogen am Gegner vorbei auf den zweiten Tabellenplatz. „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und die Negativspirale durchbrochen, das war wichtig“, so HSG-Coach Thorsten Stephan.

Sein Team verdaute auch den Schock der Verletzung von Nele Haar, die dem Team in den kommenden Wochen fehlen wird. „Man hat es der Mannschaft vor dem Spiel angemerkt, aber sie hat das sehr gut gelöst“, so Stephan. Einen kleinen weiteren Schock gab es für die Gevelsbergerinnend drei Minuten vor Schluss. Nach einem Tempogegenstoß wurde Nadine Hartmann rüde von den Beinen geholt. Mit großen Schmerzen musste sie vom Parkett getragen werden, sie konnte nicht mehr weiter spielen. Die erste Diagnose: eine Prellung des Steißbeins.

Kosequenter in der Abwehr

Die Gastgeberinnen lagen fast über 60 Minuten vorne, setzten sich aber erst in der Schlussphase entscheidend ab. Mit einer überragenden kämpferischen Leistung hielten sie Bommern auf Distanz, allen voran dank einer starken Deckung im Zusammenspiel mit der guten Torhüterin Sinah Pander. Die Abwehrarbeit war deutlich konsequenter als in vorherigen Spielen, wodurch auch das Tempospiel besser funktionierte.

Insgesamt war die HSG über die gesamte Spielzeit das etwas konsequentere Team. Auch in den letzten Minuten ließen die Gevelsbergerinnen nicht nach, so dass sie Bommern dank einer blitzsauberen Leistung bis zur Schlusssirene noch enteilten. „Das war von der gesamten Mannschaft ein sehr guter Auftritt und die richtige Antwort“, lobte Stephan.