HSG-Frauen werden Vize-Meister

Schwerstarbeit hatte die HSG-Abwehr um Eva Hark (Nr. 5)
Schwerstarbeit hatte die HSG-Abwehr um Eva Hark (Nr. 5)
Foto: WP

Siegen/Gevelsberg.. RSVE Siegen –
Gevelsberg-Silschede 30:27 (15:13)

HSG Gevelsberg-Silschede: Pander, Schneider – Hartmann 7, Meyer 7/7, E. Hark 6/2, Jansen 3, Hanstein 2, Nicolaßen 2, J. Hark, Simon, Krupinski, Büddecker.

Mit der Niederlage am vorletzten Spieltag der Handball-Landesliga der Frauen beim Meister und Verbandsliga-Aufsteiger beendet die HSG Gevelsberg-Silschede die Meisterschaft als Vize-Meister. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Stephan verpasste es, durch einen möglichen Sieg die Entscheidung im Aufstiegsrennen zu vertagen.

Durchhänger eiskalt genutzt

Beide Mannschaften hatten sich viel vorgenommen und starteten entsprechend engagiert in die Partie. Die HSG lag zunächst knapp in Führung, ehe sie sich von der 18. bis zur 25. Spielminute den ersten Durchhänger leistete. Die Gastgeber nutzten die Fehler im Stile einer Spitzenmannschaft und führten plötzlich mit 15:11.

Nach der Pause fanden die Gäste ihre Aggressivität in der Deckung wieder. Bei der knappen Führung von 24:25 verpassten sie es ein weiteres Tor nachzulegen, scheiterten jedoch an der überragenden Keeperin der Eiserfelderinnen. „Sie war heute der Matchwinner“, äußerte sich Stephan zur starken Torfrau des Gegners. Die Gastgeberinnen ließen sich nicht zweimal bitten und drehten den Spieß wieder um. Am Ende brachten sie den knappen Sieg über die Zeit.

Thorsten Stephan: Verdienter Sieg

„Der Sieg für Eiserfeld war am Ende verdient“, zeigte sich Stephan als fairer Verlierer. Insgesamt seien die Gastgeberinnen über 60 Minuten „den entscheidenden Tick besser gewesen. Wir hatten nur über 40 bis 45 Minuten die nötige Aggressivität in der Deckung, sowas wird in einem Spitzenspiel nunmal bestraft.“