HFV droht heftiger Aderlass
16.01.2012 | 14:24 Uhr 2012-01-16T14:24:00+0100
Sprockhövel.Man nehme einen auf Kreisebene erfolgreichen und bekannten Verein, seinen langjährigen Trainer und dessen plötzliches Ausscheiden – und schon brodelt in der Gerüchteküche ein ganz heißes Süppchen. Über den Hiddinghauser FV wird derzeit viel spekuliert und erzählt. Das weiß auch der Vorsitzende Michael Sak. So manch böses Gerücht ärgert ihn, und deswegen stellt er klar, wie der aktuelle Stand der Dinge in Hiddinghausen ist.
„Ja, die Trainerfrage ist geklärt“, gibt Sak zu Beginn eine Antwort auf die Frage, die alle am meisten interessiert. Allerdings fügt er hinzu: „Im Detail müssen wir noch einige Dinge abstimmen. Vorher möchte ich den Namen nicht bekannt geben.“ Die Erfahrung hat den HFV-Chef vorsichtig gemacht, darum kommen nur noch auf den Tisch, was hundertprozentig geklärt ist. Dementsprechend sollen auch die Neuzugänge für die Rückrunde nicht vor dem 1. Februar, dem Ende der Winter-Wechselperiode, bekannt gegeben werden.
Fakt ist jedoch, dass der HFV den einen oder anderen Neuzugang unter Umständen bitter benötigen wird. „Insgesamt neun Spieler haben sich nach meinem Kenntnisstand abgemeldet“, gibt Sak offen und ehrlich zu. Dabei handelt es sich keinesfalls um verschmerzbare Verluste. Ganz im Gegenteil. André Waßmann, Sinan Akbaba, Kamil Leks, Julian Wantia, Michel Römer, Alexander Keßel, Mathias Keßler, Marcel Neumann sowie Thorge Kiwitt werden von Hiddinghausen offiziell als abgemeldet bestätigt. „Einige der Spieler haben sich nur vorsichtshalber abgemeldet“, erklärt Sak, dass er Hoffnungen hegt nicht alle Leistungsträger zu verlieren. „Aber unabhängig davon ist es meiner Meinung nach ein Unding, nur wegen eines Trainerwechsels den Verein mitten in der Saison zu verlassen“, kann Sak die Abmeldung weder nachvollziehen noch gut heißen.
Doch auch wenn alle neun Spieler den Verein verlassen sollten, wirft Sak die Flinte nicht ins Korn. „Wir stehen in der Tabelle fernab von Gut und Böse und müssen uns deshalb keine Sorgen machen“, sagt er. Theoretisch könnte es für den HFV demnach reichen in jedem Spiel elf Mann aufzubieten, um nicht am Ende zwangsweise abzusteigen. Das genügt den Ansprüchen von Sak jedoch nicht. „Wir werden zum Rückrundenauftakt eine schlagkräftige Truppe haben“, verspricht er.
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