Helge Martin unzufrieden
01.01.2012 | 16:32 Uhr 2012-01-01T16:32:00+0100
Sprockhövel.Drei Tage Hallenfußball am Stück. Jeweils 400 bis 500 Zuschauer in der Glückauf-Halle. Das 23. Turnier um den WAZ/WR-Pokal lockte also wieder die heimischen Fans. Mit den Finalspielen ging das Turnier am Freitagabend zu Ende (wir berichteten). Wir sprachen mit den Vertretern der beiden heimischen Westfalenligisten.
Lothar Huber (Trainer des Turniersiegers TSG Sprockhövel): „Im Finale hat meine Mannschaft eine riesige Leistung abgerufen. Das gibt uns noch einmal Selbstvertrauen. Insgesamt haben wir nur drei Gegentore bekommen und nicht ein Spiel verloren. Ich bin jetzt im vierten Jahr dabei, und zum ersten Mal haben wir etwas gewonnen. Wir haben nicht so gut angefangen und schlecht gespielt. Gerade gegen Blankenstein im ersten Spiel , das wir dennoch mit 2:0 gewonnen haben. Danach haben wir uns von Spiel zu Spiel gesteigert und letztlich verdient gewonnen. Dieser Erfolg gibt unseren jungen Spielern eine Extra-Motivation für die Rückrunde.“
Helge Martin(Trainer des Drittplatzierten, TuS Ennepetal): „Ich bin mit unserem Abschneiden überhaupt nicht zufrieden, und ich denke, die Spieler sind es auch nicht. Es ist nicht unser Anspruch, um Platz drei zu spielen. Das Halbfinale hätten wir gewinnen müssen. Bei allem Respekt vor den Herbedern, aber die spielen nun einmal eine Liga unter uns und sind spielerisch nicht so gut wie wir. In der zweiten Hälfte haben wir krasse Abwehrfehler gemacht, und Herbede hat daraus die Tore erzielt. Auch gegen Obersprockhövel habe wir wieder drei Gegentreffer kassiert. Das zeigt, dass wir in der Halle nicht nur mit tollen Technikern bestehen können.“
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