Helge Martin hat den Spielern den Kopf gewaschen
25.05.2012 | 17:51 Uhr 2012-05-25T17:51:00+0200
Sprockhövel/Ennepetal. Für die einen ist es ein Endspiel mit letzter Chance, für die anderen ein vorletzter Versuch für den Matchball. Für die beiden Fußball-Westfalenligisten TSG Sprockhövel und TuS Ennepetal geht es beim Derby (Pfingstmontag, 15 Uhr, Baumhof) um den Aufstieg in die Oberliga.
Das Derby hat eigentlich Würze genug. Das haben die jüngsten Auseinandersetzungen beider Mannschaft gezeigt. Doch mit dieser Ausgangslage kommt gehörig Pfeffer hinzu. Denn Sprockhövel bestreitet gegen die Klutertstädter das letzte Saisonspiel. Am letzten Tag müssen die Schützlinge von Trainer Lothar Huber zuschauen. Daher wird für den Tabellenfünften ein Sieg nahezu zur Pflicht, wollen sie den Aufstieg dingfest machen.
„Das wird ein ganz heißes Spiel“, ist sich Ennepetals Trainer Helge Martin sicher. Nicht zuletzt auch, weil er in Canbulut, Wasilewski, Balaika, Greitemann und den Meister-Brüdern ausgesprochen starke Spieler sieht. Ihm und seinen Jungs reicht ein Zähler, um einen Platz unter den besten Sechs der Liga zu sichern und damit den Oberliga-Aufstieg zu schaffen.
Dieses winzige Pünktchen hätte bereits in der Vorwoche gereicht. Doch einer miserablen Leistung folgte eine 1:3-Niederlage in Heven. Martin war sauer, stinke sauer. Gleich mehrerer Leistungsträger hat der Trainer ausgemacht, die zuletzt als Totalausfall auf dem Rasen herum torkelten. Das hat er seine Jungs im Laufe der Woche spüren lassen. Ein lautstarke Ansprache, bei der es „ordentlich gerappelt hat“, soll seine Spieler endgültig wach gerüttelt haben. Jedenfalls hofft Helge Martin, dass die „offene Aussprache“ in Sprockhövel die erhoffte Wirkung erzielt und der TuS Ennepetal den fehlenden Zähler einfahren kann.
Allerdings fehlen Hakan Demir und Florian Hesterberg, ob Sinan Hajra spielen kann, das ist mehr als fraglich
0mitdiskutieren