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HC Haßlinghausen meckert über schwache Schiedsrichterleistung

09.12.2008 | 18:01 Uhr

Kreisliga: TB Wülfrath IV - HC Haßlinghausen 29:24 (17:11). In einem auf ungleichen Niveau stehenden Spiel ( der Gegner setzte fünf Spieler aus einer höheren Klasse ein), lag der HCH schnell 7:2 in Rückstand. Zur Pause stand es dann 17:11. ...

Der HC Ennepetal (blaues Trikot) behielt im Spiel gegen TuRa Halden Herbeck IV die Oberhand und siegte am Ende mit 28:20 Toren (WR-Foto: Michael Scheuermann)

... Nach der Pause holte der HCH bis zum 20:21 auf, gestützt auf den guten Torhüter Sven Kraft. Der Torhüter des HCH musste bei diesem Spielstand, nach einem Kopftreffer verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Das Schiedsrichtergespann war nach Ansichten des HCH dem Spiel nicht gewachsen. Das habe darin gegipfelt, so Haßlinghausen in seinem Bericht, dass der Mannschaftsbetreuer des HCH die Rote Karte sah, nachdem der zweite Torhüter des HCH ebenfalls nach einem Kopftreffer angeschlagenwar und der Betreuer den Schiedsrichter bat, doch das Spiel zu unterbrechen, damit man sich um den Torhüter kümmern konnte. Außerdem könne man am Siebenmeterverhältnis sechs für die Heimmannschaft, einen für die Gäste, die Linie der Schiedsrichter erkennen, so der HC Haßlinghausen. HCH: Marcel Gazalka 9, Fabian Fritzsch 8, Marc Göbel und Thomas Adam je 3, sowie Phillip Krebs 1 Tor.

1. Kreisklasse : SG TuRa Halden/Herbeck IV - HC Ennepetal 20:28 (9:14) Gegen den Gastgeber aus Halden konnte die 1. Mannschaft des HC Ennepetal erneut zwei Punkte einfahren. Durch das ganze Spiel hindurch zog sich allerdings ein negativer roter Faden was die Leistung des HC Ennepetal betrifft. Wie schon in den Vorwochen wurden ungemein viele Würfe vergeben und so schaffte man es nicht, einen deutlich höheren Sieg einzufahren. Der HCE setzte sich von Beginn an gut in Szene, wusste die gut organisierte Haldener Deckung zu beschäftigen und kam so immer wieder zu guten Torgelegenheiten, welche jedoch häufig nicht genutzt wurden. Auch das zu Beginn der Saison hochgelobte Tempospiel des HCE konnte nicht wie gewünscht dem Gegner aufgedrückt werden. Prunkstück waren die Abwehr und Torwart Jan Wolff. Aus einer guten mannschaftlichen Leistung ist Ralf Kramer herauszuheben, der mit seinen Würfen aus dem Rückraum immer wieder zu vermeintlich einfachen Toren kam.

HCE : Jan Wolff, Holger Fichtel; Ralf Kramer (11/3), Alexander Berndt (5), Sebastian Berndt (5/1), Christoph Kriegsmann (4), Tim Holthaus (1), Markus Pennecchi, Niklas Richter, Thomas Berndt Kreisliga Frauen: TG Voerde I - HSG Gevelsberg-Silschede II 24:14 (8:10) Als Bankrotterklärung in Sachen Einstellung und Ehrgeiz bezeichnet Handball-Kreisligist HSG Gevelsberg-Silschede II seine 14:24 (10:8)-Auswärtsniederlage gegen die TG Voerde I . Nur vier Treffer im zweiten Durchgang würden eine deutliche Sprache sprechen. Das sah auch HSG-Trainer André Sakowski so: "Der Knackpunkt war die Angriffsleistung in der zweiten Hälfte. Das war richtig schlecht, wir hatten unerklärliche Totalausfälle." Ein Spiel mit zwei Gesichtern. Die 1. Hälfte begannen die HSG Damen hoch konzentriert. Die Chancen im Angriff wurden in alle Ruhe gesucht und genutzt. In der Deckung wurde hart aber fair zugepackt. Nach einem Timeout kam Voerde stärker auf und konnte bis zur Pause auf zwei Tore verkürzen. Doch was dann in der 2. Hälfte geschah, war auch für das Publikum unerklärlich. Die HSG schaffte zwar das 11:08 (32.), vergab in den nachfolgenden Angriffen, die Führung auszubauen. So zog Voerde nach zahlreichen Tempogegenstößen uneinholbar auf 17:11 (45.) davon. Die Forderung von Trainer Luciano (50.), das Team möge doch konsequenter agieren und nicht den Kopf hängen lassen, verpuffte ungehört.

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