„Grand ohne Vier“ verloren
07.02.2012 | 15:48 Uhr 2012-02-07T15:48:00+0100Gevelsberg.Wer spielt schon gerne das riskante Spiel „Grand ohne vier“? Die Volleyballer des TVE Vogelsang mussten genau das ausgerechnet im Bezirksliga-Spitzenspiel gegen TuS Hattingen tun. So kam die 0:3 (2:25, 23:25, 19:25)-Niederlage nicht ganz überraschend. Dagegen freuten sich die TVE-Damen über einen 3:0-Erfolg.
Mit „Oldie“ Peter Niggemann saß nur ein Wechselspieler auf der Bank. Söhndel, Wörmann, Kleinschmid und Gunaratnam waren krank oder anderweitig verhindert. Und das im wohl wichtigsten Spiel der Saison um die Bezirksligameisterschaft. Trotz dieser Widrigkeiten kamen die Oststädter gut ins Spiel und bauten eine 8:5-Führung bis zum 21:17 aus. Aber die richtige Stimmung und das gewohnte Anfeueren blieben aus, Hattingen holte einfach mehr Bälle in der Feldabwehr, gewann die entscheidenen Ballwechsel und am Ende den Satz mit 25:22.
Ein ganz ähnlicher Verlauf prägte den zweiten Satz. Vogelsanger Führung, aber Hattingen holt sich den Satz mit 25:23. Wie schon im ersten Durchgang hatte Stefan Matern mit guten Aufschlägen die Hattinger Punkte vorbereitet.
Mit diesem Polster im Rücken spielte dann Hattingen auch den dritten Satz herunter, mehr als 19 Punkte waren für die Vogelsanger nicht drin. „Schade“, so TVE-Trainer Jost, „wahrscheinlich hätten wir in dieser mageren Besetzung jede andere Mannschaft in der Liga geschlagen, gegen Hattingen fehlten uns einfach die personellen Alternativen.“
Die Meisterschaft ist nun in weite Ferne gerückt, jetzt gilt es, in den restlichen Spielen den Relegationsplatz zu sichern, um das Ziel „Landesliga“ auf einem Umweg doch noch zu realisieren.
Nach zwei Niederlagen in Folge haben die Damen des TV Eintracht in der Bezirksliga nach nur 60 Minuten einen 3:0 (25:12, 25:17, 25:17)-Erfolg über den TV Gerthe eingefahren. Besonders stark im Block Carolin Burski und Nina Stielke, die den Gerther Angriff oft zunichte machten. Doch auch durch druckvolle Aufschläge gab es für den Gegner kaum eine Chance richtig ins Spiel zu kommen. Starke Nerven bewies Constanze Burski, die durch eine Aufschlagserie von elf Punkten erheblich zum Gewinn des ersten Satzes beitrug. Gutes Angriffs- und Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft stellte die Weichen auf Sieg.
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