Gevelsberger Retter waren im Strelasund aktiv

Vier Gevelsberger Rettungsschwimmer absolvierten das 51. Sundschwimmen· Annika und Maike Kutzbach, Anna Wibbeke sowie Marco Marcegaglia (Foto v.li.n.re.)
Vier Gevelsberger Rettungsschwimmer absolvierten das 51. Sundschwimmen· Annika und Maike Kutzbach, Anna Wibbeke sowie Marco Marcegaglia (Foto v.li.n.re.)
Foto: Eva Hölzner

Gevelsberg/..  Vier Rettungsschwimmer der DLRG-Ortsgruppe Gevelsberg waren bei optimalen Bedingungen mit Lufttemperaturen um die 30 Grad und einer angenehmen Wassertemperatur von rund 20 Grad bei der 51. Auflage des Internationalen Sundschwimmens am Start.

Bereits in der ersten Januarwoche hatte sich das Gevelsberger Quartett Annika und Maike Kutzbach, Anna Wibbeke sowie Marco Marcegaglia bei den Organisatoren an, um sich jeweils einen der begehrten 1 000 Startplätze zu sichern. Das Sundschwimmen ist so beliebt, dass auch diesmal bereits 25 Minuten nach Öffnung des Meldeportals ein Gevelsberger Teilnehmer als 1026. der Anmeldung auf einem Warteplatz landete, aber glücklicherweise innerhalb kurzer Zeit nachrücken konnte, so dass insgesamt alle vier heimischen Rettungsschwimmer die Meerenge der Ostsee zwischen der Insel Rügen und Stralsund durchqueren konnten.

Mit Grillfleisch gestärkt

Die Gevelsberger Gruppe reiste bereits am Freitag an und übernachtete wie in den Vorjahren auf dem Sund-Camp (Campingplatz) in Altefähr auf Rügen. Nach der Ankunft am Freitagmittag wurden die Zelte aufgebaut und ein erster „Wassertest“ in der Ostsee durchgeführt, bevor sich die Gruppe am Abend für den Wettkampftag mit Grillfleisch stärkte.

Am Samstag stand der Wettkampf mit vorheriger Anmeldung und Abholung der Startausrüstung im Zielbereich (Fußgelenk-Sender für die Zeitmessung und neon-grüne Badekappe, um von den zahlreichen Rettungskräften besser gesehen zu werden) an. Zum Start am Strand von Altefähr auf Rügen wurden die Teilnehmer mit Linienbussen gebracht, um von dort zum Ziel am Strand von Stralsund zu schwimmen.

Im Ziel warteten Helfer mit Handtüchern und heißem Tee auf die erfolgreichen Absolventen des 51. Sundschwimmens

Insgesamt dürfen aus Sicherheitsgründen nur knapp über 1 000 Schwimmer an den Start gehen. 2015 starteten 1 018 Schwimmer, von denen 1 008 das Ziel erreichten. Nur zehn Schwimmer mussten aufgeben und wurden von den Rettungsschwimmern mit Booten ins Ziel gebracht.

Marco Marcegaglia freute sich über eine Verbesserung in Platzierung und Zeit gegenüber den Vorjahren.