Gevelsberger Oberliga-Handballer als Schlusslicht im „roten Bereich“

Alarmstufe Rot herrscht beim Handball-Oberligisten HSG Gevelsberg-Silschede.
Alarmstufe Rot herrscht beim Handball-Oberligisten HSG Gevelsberg-Silschede.

Ennepe-Ruhr..  Ruhige Weihnachtszeit, ruhige Winterpause. Das gilt für die heimischen Sportlerinnen und Sportler nur bedingt. Denn viele haben bereits die Fortsetzungen ihrer Meisterschaften im Blick. Ab dem 10. Januar geht es in den meisten Hallen los, Ende Februar beziehungsweise Mitte März greifen die Fußballer ein.

Je nach Tabellenlage, ist alles im grünen Bereich, bei einigen Klubs ist aber auch Alarmstufe Rot angezeigt. In unserer sportlichen Ampel versuchen wir, die derzeitigen Lagen in den verschiedenen Ballsportarten und -ligen zu erfassen. Rot steht damit für die große Liga-Gefährdung, bei Gelb liegen die Mannschaften irgendwo zwischen Auf- und Abstieg – mal mehr, mal weniger sicher. Und Grün steht für die Klubs, die sich auf Meisterschafts- oder Auftiegskurs befinden.

Kraft tanken für restliche Saison

Ein dickes Rot gibt es in der Handball-Oberliga für die HSG Gevelsberg-Silschede. Im dritten Jahr der Liga-Zugehörigkeit wird der Kampf gegen den Abstieg so schwer wie nie. Schlusslicht, personelle Notstände. Es wird sauschwer. Zumal die Gevelsberger stets über ihre Leistungsrenzen gehen (müssen). Da tut die Pause gut. Da kann die Pause gut tun. Jedenfalls wäre es nicht das erste Mal, wenn die Schützlinge von Trainer Hans-Peter Müller („Ich will mich mit einem Klassenerhalt von Gevelsberg verabschieden.“) gerade im Januar eine grandiose Aufholjagd starten würden.

Baskets hinter Erwartungen

Die Ampel steht auf Gelb für den Fußball-Oberligisten TuS Ennepetal und den Basketball-Zweiligisten EN Baskets Schwelm. Während den Ennepetalern diese Position behagt, laufen die Kreisstädter den Erwartungen eher hinterher.

Schwelm ist derzeit auf dem sechsten Platz. Gut ist das, wenn es lediglich ums Erreichen der Playoff-Runde geht. Acht Mannschaften werden es sein. Es gehören keine prophetischen Fähigkeiten dazu, um eine Playoff-Teilnahme der Schwelmer vorherzusagen. Doch die Mannen um Trainer Thorsten Morzuch wollen auf den ersten vier Plätzen landen – der Heimspiele zum Start der K.o.-Runde wegen. Das Ziel ist derzeit verpasst – aber längst nicht außer Reichweite.

Behaglich im Mittelfeld hat sich der TuS Ennepetal in der Fußball-Oberliga eingerichtet. Die Platzierung stimmt positiv. Doch Ruhe? Die dürfte trügerisch sein.

Regeneration ist angesagt

Denn die Ennepetaler müssen und werden die Winterpause nutzen müssen, um zu regenerieren, um die angeschlagenen und verletzten Spieler wieder in Form zu bringen. Denn aufgrund personeller Misere ging es in den letzten Spielen vor der Winterpause bergab. Einen Trend, den es zu stoppen gilt. Bis auf Kapitän Abdulah El Youbari, der sich am 14. November im Spiel gegen Westfalia Herne einen Schien- und Wadenbeinbruch zuzog, können zum Start der Restsaison am 22. Februar gegen TuS Erndtebrück alle Spieler gesund an Bord sein.