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Gevelsberger Deckung fuktionierte diesmal nicht

12.11.2012 | 17:02 Uhr
Gevelsberger Deckung fuktionierte diesmal nicht
Foto: Joachim Haenisch

Ennepe-Ruhr. Die beiden heimischen Landesligisten blieben diesmal ohne Punkt.

HSG Gevelsberg-Silschede – HSG Hohenlimburg 20:21 (8:14). Ausschlaggebend für die Niederlage gegen den bisherigen Tabellenletzten war, dass die Gastgeberinnen wieder einmal einem frühen Rückstand hinterher laufen mussten. „Wir müssen lernen, über einen längeren Zeitraum konstant gut zu spielen“, so Trainer Fabian Vogel. Schon häufig lag sein Team zur Pause zurück, schaffte es jedoch meistens über konditionelle Vorteile das Spiel noch zu drehen. Vogel: „Irgendwann kannst du es nicht mehr aufholen. Vielleicht ist das jetzt ein Weckruf zur rechten Zeit.“

Vom Start weg funktionierte die Deckung der Gevelsbergerinnen nicht, so dass die Gäste zu freien Würfen und einfachen Toren kamen. Hohenlimburg nahm in der eigenen Deckung Nadine Hartmann durch Manndeckung komplett aus dem Spiel. Bereits in der Vorwoche sah sich das Team von Vogel mit dieser Situation konfrontiert. Doch anders als gegen Kierspe nutzte die Mannschaft diesmal die sich bietenden Lücken nicht.

Im zweiten Durchgang schalteten sie einen Gang hoch, verkürzten mit einer veränderten Deckungsformation den Rückstand Tor um Tor und hatten kurz vor Schluss gar die Chance zum Ausgleich.

HSG Menden-Lendringsen II – TSG Sprockhövel 32:27 (19:12). Eine starke Vorstellung, aber keine Punkte. „Ich mache meiner Mannschaft keine Vorwürfe. Im Gegenteil. Sie hat bis zum Ende gekämpft und zwischenzeitlich auch größere Rückstände wettgemacht“, kommentierte TSG-Trainer Michael Richter die gute Leistung im Sauerland. Die TSG ging ohne Pat Schneider in diese Partie und konnte die Begegnung bis zur achten Minute ausgeglichen gestalten. Doch dann zogen die Gastgeberinnen erstmals davon. Nach dem 8:8-Ausgleich nach vier Treffer in Folge die schwächste Phase der TSG. Eine erneute Wende gelang danach nicht mehr.

Daniel Weller und Heiner Wilms

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