Gevelsberg verlässt die Abstiegszone

Traf zur 1:0-Fürhung für Gevelsberg in Schwerte: Tobias Heese (grün-weißes Trikot).
Traf zur 1:0-Fürhung für Gevelsberg in Schwerte: Tobias Heese (grün-weißes Trikot).
Foto: dfsaf

Gevelsberg/Breckerfeld..  In der Fußball-Bezirksliga gibt es bei den heimischen Protagonisten glückliche Gesichter. In Gevelsberg, weil die anvisierten „Big Points“ eingefahren werden konnten, in Breckerfeld, weil die Erfolgsspur eindrucksvoll beibehalten wurde.
Die „Big Points“ sind eingefahren, Mit dem Sieg bei ETuS/DJK Schwerte ist der FSV Gevelsberg bis auf einen Zähler an seinen gestrigen Gastgeber herangerückt und hat erstmals seit Ende November die Abstiegsränge verlassen.

Das Wetter war mies, Dauerregen begleitete das Spiel. FSV-Trainer Sadat Dautovic war nach den 90 Minuten nass bis auf die Haut. Doch das nahm er angesichts der drei Punkte gern in Kauf. Dabei hatte er im ersten Durchgang eher „einen typischen Kick zweier gegen den Abstieg kämpfender Mannschaften“ erlebt. Torsituationen während der ersten 45 Minuten? Fehlanzeige. Doch das sollte sich nach dem Wechsel ändern. Zwar ließen die Gevelsberger hier weiter nichts zu, Schwerte kam erneut nicht gefährlich vor das von Thomas Krause gehütete FSV-Tor. Aber dessen Kollegen sorgten mit Kontern, die sie meist gut zu Ende spielten, ein ums andere Mal vor Gefahr vor dem Tor der Gastgeber.

Und sie wurden dann auch belohnt. Erst war es kurz nach Wiederanpfiff Tobias Heese, der sich das Leder an der Mittellinie angelte, zwei Gegenspieler aussteigen und auch Schwertes Schlussmann keine Chance ließ. Doch der Ball prallte vor den Pfosten. Heese war aber aufmerksam genug, um die Kugel im zweiten Versuch einzuschieben. Der zweite Gevelsberger Treffer war eine Familienangelegenheit. Mehmet Bartu, erst zehn Minuten zuvor eingewechselt, bediente seinen Bruder Nasir mustergültig, und der ließ sich eine Viertelstunde vor Schluss zum 2:0 nicht lange bitten.

Schmidt eröffnet Torreigen

Erst nach dem Seitenwechsel kamen die gastgebenden Hansestädter so richtig in Fahrt. Sebastian Schmidt, der am vergangenen Mittwochabend bei der 0:1-Pokal-Niederlage in Schwelm geschont wurde, eröffnete den Torreigen nach gut 50 Minuten. Er avancierte schließlich zum Doppeltorschützen. Nico Wehner und Florian Hesterberg komplettierten die Torausbeute.