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Gentgen bleibt bei Schwelmer Baskets

04.07.2011 | 18:16 Uhr

Schwelm.Die Mannschaft des Basketball-Zweitligisten (Pro B, Nord) Schwelmer Baskets nimmt mehr und mehr Konturen an – und zwar die aus dem vergangenen, erfolgreichen Jahr. Denn dem Nord-Meister hat jetzt auch Fabian Gentgen seine weitere Zusage gegeben. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr will der Aufbauspieler sich voll und ganz auf Schwelm konzentrieren, wird keine Doppellizenz haben. Zuletzt war er gleichzeitig für den Bundesligisten Phönix Hagen spielberechtigt.

Der 24-Jährige zeigte gute Spiele in der vergangenen Saison und steigerte sich immer mehr bis die Verletzung beim Spiel in Wedel. In 19 Spielen kam er auf 7,6 Punkte pro Spiel und holte 1,7 Rebounds pro Partie. Seine 3-Punktquote lag bei guten 33 Prozent.

„Fabian Gentgen ist der Spieler den ich mir auf der Aufbau- und Flügelposition gewünscht habe. Er ist vielseitig und wird eine noch wichtigere Rolle im Team spielen. Von ihm erhoffe ich mir eine deutliche Leistungssteigerung“, so Trainer Raphael Wilder.

Mit Gentgen stehen noch Holmes, Kramer, Dücker, Dohmen, Speier und Agyapung fest. Opitz und Doll verlassen die Baskets, vakant ist noch die zweite US-Position. „Noch drei Positionen sind offen. Gespräche und Verhandlungen laufen auf Hochtouren“, so Manager Eberle.

Am Donnerstag gaben die UBC Tigers Hannover überraschenderweise bekannt nicht am Spielbetrieb der ProA teilzunehmen, da die finanziellen Mittel nicht sichergestellt werden konnten. Das bedeutet natürlich, dass Sie im nächsten Jahr ebenfalls in der ProB Nord spielen werden. Somit hat die ProB Nord zum aktuellen Zeitpunkt 13 Teams und die ProA nur 15. Ein Aufsteiger wird nun dringend gesucht und die 2.Liga hat sich am vergangen Wochenende bei der Versammlung aller 40 Bundesligisten entschieden, diesen bis zum 15. Juli finden zu wollen. Als heißester Kandidat gilt aktuell die Eintracht aus Stahnsdorf, die auch nach eigenen Angaben auf lange Sicht gesehen, einen Aufstieg in die ProA anstreben. Sollte kein Verein gefunden werden, wird es auf 13 Teams hinauslaufen. In diesem Fall würde der Verein der am Ende den 9. Tabellenplatz in der ProB Nord belegt, weder an den PlayOffs noch an den PlayDowns teilnehmen. Leider verzögert diese ungeklärte Situation die Herausgabe eines offiziellen Spielplans.

WR-Redaktion

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