Galaphase für Schwelm zu wenig
23.10.2011 | 22:01 Uhr 2011-10-23T22:01:00+0200Wuppertal/Schwelm.Abgerechnet wird immer erst am Ende. Zwei ganz starke und ein ziemlich starker Satz reichten dem Volleyball-Regionalligisten Rote Erde Schwelm nicht. Beim SV Bayer Wuppertal II gab es am Ende eine bittere 2:3 (24:26, 25:15, 25:13, 14:25, 10:15)-Niederlage. Trainer Gereon Duwe hatte nur einen Trost parat: „Im letzten Jahr haben wir zwei Mal eine Klatsche bekommen, insofern war das eine Steigerung.“
Die Schwelmer Mannschaft zeigte in der Partie zwei Gesichter. Zuerst ein strahlendes. Schon im ersten Satz ging sie mit 12:8 in Führung, erarbeitete sich viele Punkte. Dann aber legte Bayers Eddie Arnold eine Serie sensationeller Sprungaufschläge hin und drehte den Satz zum 14:12 für seine Farben. Zwar holten auch die Schwelmer später zum 24:24 sechs Punkte auf, doch mit einem übergetretenen Aufschlag ging der Satz verloren.
Dann die Galaphase der Schwelmer, die im zweiten und dritten Durchgang dem Gegner nicht den Hauch einer Chance ließen. Die Angreifer von Bayer Wuppertal kam nicht am RE-Block vorbei, zudem schlugen Kay Smarczewski und Sebastian Gri begnadet auf und holten damit insgesamt 13 Punkte in zwei Serien. Dann aber riss der Faden komplett. Nach drei Aufschlagfehlern zu Beginn des vierten Satzes war die Mannschaft total verunsichert, verlor völlig ihre Linie. Auch der verzweifelte Versuch des Trainergespanns Larsen/Duwe dem Team durch insgesamt fünf Wechsel neues Leben einzuhauchen, blieb erfolglos.
Nach einem gelungenen Start in den Entscheidungssatz – mit der 4:1-Führung – das gleiche Bild: Schwelm blieb alles schuldig, nichts gelang. Vielleicht war es dem Fehlen von Christian Hembeck geschuldet, der vor allem in der Annahme eine Bank ist. „Aber damit müssen wir leben, dafür haben wir ja einen großen Kader“, stellte Gereon Duwe fest.
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