Fußball-Westfalenliga
Gäste aus Mühlhausen stehen in der Abwehr kompakt
19.03.2010 | 16:11 Uhr 2010-03-19T16:11:00+0100E n n e p e t a l . Der Ball rollt wieder beim Fußball-Westfalenligisten TuS Ennepetal. Das Pokalspiel am Dienstagabend zwischen dem TuS Ennepetal und der NRW-Ligist TSG Sprockhövel (2:0) machte Lust auf mehr.
„Der Sieg wird uns für die Meisterschaft Auftrieb geben”, ist sich TuS-Trainer Helge Martin sicher. Seine Mannschaft hat sechs Nachholspiele angehäuft, die bis Ende Mai nachgeholt sein müssen. Da spielt es dem Fußball-Lehrer Martin in die Karten, dass sich pünktlich zum Wetterumschwung eine Art „Luxus-Problem” auftut.
Denn zum ersten Mal seit langer Zeit kann der Westfalenligist auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Sogar der Langzeitverletzte Ramazan Mecal ist wieder dabei. „Er hat viele Sonderschichten geschoben”, so Helge Martin. der sich über seine Rückkehr freut. Mecal soll zunächst nach Möglichkeit noch Spielpraxis in der Reserve des TuS sammeln, ehe er wieder zum festen Kader der „Ersten” gehören wird.
Mit dem SSV Mühlhausen erwarten die Klutertstädter am Sonntag (15 Uhr) einen Gegner, gegen den in der Hinrunde erst in letzter Minute der 2:1-Auswärtssieg unter Dach und Fach gebracht werden konnte. „Die stehen hinten kompakt und sind vorne quirlig”, weiß Helge Martin, der denm Gegner letzte Woche gegen den DSC Wanne-Eickel beim 1:1-Unentschieden beobachtet hat. Und das Remis sei, laut Martin, unglücklich für den SSV gewesen. In der 88. Minute patzte Torwart David Sobral und leitete mit seinem Fehler die Punkteteilung ein.
Übrigens hat die Rückrunde kaum begonnen, da plant der Westfalenligist schon für die neue Saison. So steht mit dem Defensiv-Mann Marco Polo vom Liga-Konkurrenten Borussia Dröschede der erste Neuzugang fest. Helge Martin und der Sportliche Leiter Thomas Riedel schätzen das Potential des 22-Jährigen Polizei-Studenten sehr hoch ein: „Marco gehört zu den besten Spielern in der Liga. Wir freuen uns auf ihn.”
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