Gänsehaut, als das Bremenstadion den Namen „Monse“ lautstark rief

Ennepetal..  Bis zur 47. Minuten führte der TuS Ennepetal gegen die favorisierte Mannschaft von Feyenoord Rotterdam. In den letzen drei Minuten plus der zwei Minuten Nachspielzeit musste sich die Mannschaft um Kapitän Fleming Monse doch noch geschlagen geben. Trotzdem hat das Spiel gezeigt, dass der Unterschied zwischen den Mannschaften gar nicht so groß sein muss.

Die Sensation lag lange in der Luft. Immer wieder forderte Stadionsprecher Marc Schulte das gut besuchte Bremenstadion auf, die Tus-Jugend anzufeuern. Am Ende ging das Spiel zumindest aus Ennepetaler Sicht fünf Minuten zu lang. Feynoord Rotterdam drehte die Partie und sorgte für Enttäuschung im Lager des TuS. Auffälligster Spieler der Blauen war der Kapitän und Torschütze Flemming Monse. Doch auch er war am Ende natürlich enttäuscht: „Das ist bitter. Wir waren so nah dran, aber so ist es nun mal im Fußball.“ Sein Tor zum 1:0 war auch für ihn etwas ganz Besonderes: „Das war sehr schön, als das Stadion meinen Namen schrie, so etwas bleibt im Gedächtnis.“ Das erzeugt ein Gänsehautgefühl.

Auch in der Bezirksliga, wo die Ennepetaler am kommenden Wochenende zurück in die Landesliga aufsteigen können, erzielte Monse bereits zehn Tore, und das als defensiver Mittelfeldspieler, auf der Sechser-Position. „Ich interpretier diese etwas offensiver und stand bei manchen Toren schon an der richtigen Stelle. Wichtig ist einfach, dass wir am Wochenende den Aufstieg klar machen“, so Monse.

Durch Abitur weniger Zeit

Neben dem Fußball hat Fleming Monse noch eine weitere Sportart, die er exzellent beherrscht. „Beim Ski fahren war ich unter anderem Westdeutscher Meister, hatte durch das Abitur aber nicht mehr so viel Zeit für den Sport“, so Monse. „Trotzdem bleibe ich dem Sport als Trainer erhalten und helfe Kindern auch beim Ski fahren.“