FSV Gevelsberg muss weiter bangen

Hatte den Ausgleich auf dem Fuß: Carsten Feldmann (FSV Gevelsberg)
Hatte den Ausgleich auf dem Fuß: Carsten Feldmann (FSV Gevelsberg)
Foto: WP

Gevelsberg/Breckerfeld..  Der FSV Gevelsberg muss im Kampf gegen den Abstieg weiter bangen. Im Duell gegen den Tabellennachbarn VfB Westhofen unterlag die Elf von Trainer Sadat Dautovic klar mit 0:3. Dagegen befindet sich SW Breckerfeld weiter im Aufwind. Spitzenreiter FC Wetter unterlag an der Wahnscheider Straße mit 1:2, die Joraschkewitz-Elf rückte durch die gleichzeitzige 2:3-Heimniederlage der SpVg Hagen 1911 auf Rang zwei vor.

Die Geschichte des Gevelsberger Spiels in Schwerte lässt sich schnell zusammenfassen. „Vieles lag daran, dass wir die wenigen Chancen, die sich uns boten, nicht genutzt haben“, stellte Trainer Sadat Dautovic fest. Ein Manko, das den FSV schon seit Saisonbeginn verfolgt und einfach nicht abgestellt wird. Dabei spielten die Teams – wie nach dem Tabellenstand zu erwarten – durchaus auf Augenhöhe. Doch die Gastgeber erwiesen sich vor dem Tor von Thommy Krause einfach kaltschnäuziger. Viel mehr als die drei Chancen, die sie in Tore ummünzten, hatten die Westhofener nicht. In die Karten spielte ihnen natürlich der Umstand, dass sie gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit den Führungstreffer erzielten. Die Gäste, die unbedingt zumindest einen Punkt mitnehmen wollten, mussten nun nach und nach ihre Defensive lockern. Carsten Feldmann hatte sogar kurz nach dem Rückstand den Ausgleich auf dem Fuß – aber eben nicht den Ball im Tor.

Nach einer Stunde wechselte der FSV Angelo Zito für Mehmet Bartu ein, um mehr Schwung in die Angriffsaktionen zu bringen. Das war aber ebenso wenig von Erfolg gekrönt wie die Einwechslung von Daryo Büchner für Abwehrspieler Dennis Peter Hoppe zehn Minuten später als es bereits 0:2 hieß. Tobias Heese bekam noch eine gute Tormöglichkeit, aber auch er ließ sie liegen. So mussten die zuvor dreimal ungeschlagenen Gevelsberger wieder eine Niederlage hinnehmen und mit nur zwei Punkten Vorsprung vor den Abstiegsplätzen weiter um die Verlängerung des Ligapatents bangen.