Fechts zweiter Anlauf
20.01.2012 | 14:41 Uhr 2012-01-20T14:41:00+0100
Ennepetal.Fußball-Westfalenligist TuS Ennepetal hat die wichtigste aller Personalfragen für die kommende Saison geklärt. Uwe Fecht wird zur kommenden Saison den Trainerposten der Westfalenliga-Mannschaft übernehmen. Damit folgt ein alter Bekannter auf Helge Martin, der bereits im November seinen Rückzug zum Saisonende erklärt hatte.
„Ich habe mich riesig gefreut, als man mich angesprochen hat“, gibt Uwe Fecht zu. „Denn der TuS ist eine richtig gute Adresse. Ich habe den Kontakt dahin auch nie verloren.“ Damit spricht Fecht auf sein kurzes Intermezzo als Trainer im Jahre 2006 an. Damals musste der dreifache Familienvater das Amt schon nach wenigen Wochen berufsbedingt wieder abgeben. „Mit dem Verein hat das gar nichts zu tun. Die Leute hier sind alle in Ordnung“, hatte er damals erklärt.
Und die „Leute“ haben ihn auch nicht vergessen. Thomas Riedel, der sportliche Leiter des TuS: „Uwe war unser Wunschkandidat. Wir kennen ihn schon lange – und er kennt uns.“ Das bestätigt auch Fecht: „Ich habe den TuS zwischendurch immer wieder beobachtet.“
Und Riedel attestiert dem neuen Trainer: „Er ist ja absolut Fußballverrückt. Ich bin mir sicher, dass wir mit ihm viel Spaß haben werden.“ Davon wiederum ist auch Uwe Fecht überzeugt: „Der Verein hat eine Philosophie Ich freue mich riesig auf diese Aufgabe!“
In seiner aktiven Karriere hat es Fecht bis in die zweite Bundesliga geschafft und spielte dort von 1982 bis 1986 für den MSV Duisburg. Seit 2006 besitzt der 52-Jährige die A-Lizenz und arbeitet derzeit daran, seine Ausbildung zum Fußballlehrer abzuschließen. Zuletzt war er für die U19 des MSV Duisburg in der Bundesliga-West verantwortlich.
Seine große Erfahrung soll nun auch dem TuS zugute kommen. Der Kontrakt ist zunächst auf ein Jahr festgelegt; beide Seiten streben aber eine langjährige Zusammenarbeit an: „Ich hoffe, dass das Team diese Saison erfolgreich zu Ende bringt und auch den Sprung in die Oberliga schafft. Mittelfristig können wir es dann in Angriff nehmen, vielleicht sogar noch eine Klasse höher zu spielen.“
Dabei setzt Fecht auch große Stücke auf den Nachwuchs. „Ich werde mir die Spiele von U23, U19 und U17 wenn möglich angucken. Außerdem werde ich auch sicherlich mal beim Training vorbei schauen und mich mit den Trainern regelmäßig austauschen“, kündigt er an.
Und einen Austausch wird es auch mit seinem Vorgänger geben - dessen ist sich der sportliche Leiter sicher: „Uwe kann die Mannschaft jetzt schon näher kennen lernen; da hat Helge Martin überhaupt keine Berührungsängste.“
Wie eingangs gesagt: Die wichtigste aller Personalfragen für die kommende Saison ist geklärt. Jetzt kann sich die Mannschaft des TuS voll und ganz auf die Rückrunde konzentrieren. Der Aufstieg in die Oberliga wäre gleich doppelt schön: Als würdiges Abschiedsgeschenk für Helge Martin und als perfekter Einstieg für Uwe Fecht.
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