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Ennepetal verliert gegen Wuppertal

03.02.2016 | 22:30 Uhr
Ennepetal verliert gegen Wuppertal
Traf zur 1:0-Pausenführung für Ennepetal: Robin Gallus (l.)Foto: Mustafa Balci

Ennepetal. Es war einer der attraktiveren Tests, die Mittwoch Abend Fußball-Oberligist TuS Ennepetal zu bewältigen hatte. Zunächst vom Papier her. Denn der klassengleiche Wuppertaler SV, der die Liga am Niederrhein anführt, hatte sich angesagt. Und auf dem Kunstrasenplatz im Bremenstadion gab es tatsächlich eine ansehnliche, flotte Partie, in der die Gastgeber mit 1:3 (1:0) das Nachsehen hatten.

Insbesondere vor der Pause wussten die Ennepetaler gut mitzuhalten. Teilweise bestimmten die Gastgeber die Partie gegen eine WSV-Mannschaft, die nach dem Trainingslager in der Türkei wieder eine erste Partie bestritt. Wuppertal hatte viel Wert auf hohes Tempo, Pressing und Gegenpressing gelegt. Ennepetal hielt mit einer stabilen Formation dagegen.

Gerding, Bollmann, Strohmann und Winczura bildeten die defensive Viererkette. Dazu sicherten Hausmann und Sabellek im defensive Mittelfeld ab. Nettersheim in der Sturmspitze ließ sich von Attar, Enzmann und Gallus füttern. Dennoch konnte die Mannschaft es nicht verhindern, dass vor allem der wiedergenesene Gaetano Manno das Spiel der Gäste bestimmte, etliche gute Chancen vorbereitete.

Andererseits waren es zweimal Gallus und einmal Hausmann, die einen Treffer hätten erzielen können. Schließlich war es Robin Gallus mit einem sehenswerten Freistoß, der die 1:0-Pausenführung markierte. Bitter für die Gäste, dass kurz vor der Pause der starke Offensivspieler Bilal Abdallah verletzt raus musste. Vermutlich mit einer Zerrung im Oberschenkel.

Bruch nach dem Seitenwechsel

Nach der Pause nutzten die Trainer Franz Terkelj, der Imre Renji vertrat, und sein Wuppertaler Pendant Stefan Vollmerhaus den zweiten Durchgang, um mehrfach zu wechseln. Der WSV verkraftete dies eindeutig besser, agierte agiler, schneller, zielstrebiger und kaltschnäuziger. Bei Ennepetaler war der Bruch im Spiel unverkennbar. Nach und nach kamen die Leistungsträger Bollmann, Nettersheim (beide 46.), Enzmann (65., er lieferte eine beachtliche Leistung auf der 10er-Position), Strohmann, Sabellek (beide 71.) und Gallus (78.) vom Platz.

Schützenhilfe für die Gäste gab es überdies durch den eingewechselten Thomas Jan Marus im Ennepetaler Gehäuse. Zunächst patzte er im Spielaufbau (48.), dann glitt ihm das Leder durch die Arme (52.). Beide Male stand Gaetano Manno goldrichtig und netzte ein – er krönte damit seine klasse Leistung. Immerhin muss man konstatieren, dass sich Marus auch auszeichnen konnte. So beim Fernschuss von Ellmann (83.).

Kurz und schlecht: in den zweiten 45 Minuten hatte Ennepetal nie den Hauch einer Chance, dem Gehäuse von WSV-Keeper Wickl gefährlich nahe zu kommen.

Heinz-G. Lützenberger

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2016-02-03 22:30
Ennepetal Gevelsberg Schwelm