Ennepetal unterliegt dem Favoriten aus Herne

Im Kampf um die Westfalenmeisterschaft der B-Junioren in der Halle erreichte Ennepetal (hier Oumas Camara beim 1:1 gegen den FC Borussia Dröschede) den dritten Platz in der Gruppenphase.
Im Kampf um die Westfalenmeisterschaft der B-Junioren in der Halle erreichte Ennepetal (hier Oumas Camara beim 1:1 gegen den FC Borussia Dröschede) den dritten Platz in der Gruppenphase.
Foto: Tim Cordes/WP

Ennepetal/Langenberg.. TuS Ennepetal –
SC Westfalia Herne 0:3 (0:2)

TuS Ennepetal: Poell – Schröder (52., Bickhoff), Tinzmank, Pordzik, Leifels, da Silva (55., Berbatovic), Medjedovic, Camara (72., Reyes-Mellado), Günes (73., Koch), Mermer, Öztürk.
Tore: 0:1 (25.) Ordu; 0:2 (29.) Ruppert; 0:3 (61.) Ordu.

Mit einemdritten Gruppenplatz kehrten die B-Junioren des TuS Ennepetal vom Fußball-Turnier um die Westfalenmeisterschaft in der Halle zurück. Dazu gab es das erwartete Aus im Kampf um den Westfalenpokal im Ennepetaler Bremenstadion

Die zweite Runde im Westfalenpokal bedeutete für die Schützlinge von Neu-Trainer Dirk Werning das Aus. Der abstiegsbedrohte Landesligist, der ein Freilos in der ersten Runde hatte, unterlag im Bremenstadion dem Westfalenligisten SC Westfalia Herne mit 0:3 (0:2). Werning hatte versucht, mit den Einwechselungen von Max Bickhoff (52., für Maximilian Lucas Schröder), Arber Berbatovci (55., für Alexander da Silva Brandao), Joris Reyes Mellado (72., für Oumar Camara) und Max Benedikt Koch (73., für Adar Günes) frischen Wind für die Gastgeber zu bringen. Schließlich blieb es bei den Gegentreffern von Hudaverdi Ordu (25., 61.) und Nick Malvin Ruppert (29.). Insgesamt war die Niederlage für die Ennepetaler weniger tragisch. „Wir sind krasser Außenseiter“, hatte Werning noch vor der Partie gesagt. „Wir müssen in der Meisterschaft voll da sein. Pokal ist Spaß am Rande.“

Im ostwestfälischen Langenberg im Kreis Gütersloh fehlten den Klutertstätdern nach den Spielen gegen FC Borussia Dröschede (1:1), TSV Marl-Hüls (0:3), 1. FC Bühne (1:0), TuS Sundern (3:2) und SG Wattenscheid 09 (0:1) fünf Punkte zum Einzug ins Halbfinale. Das Turnier gewann der Hombruch vor Verl, Wattenscheid und Marl-Hüls.

Pokal-Aus nach großem Kampf

SC Paderborn –
TSG Sprockhövel n.V. 3:2 (2:2, 0:0)

TSG Sprockhövel: Weber – Bukowski, Seker, Maldea, Heiserholt, Ciccarelli, Höltke, Kwadwo, Oberdorf, Elezovic (64. Akgül), Karaca.
Tore: 1:0 (51.) Neumann; 2:0 (67.) Wall; 2:1 (67.) Seker; 2:2 (90.+1) Kwadwo; 3:2 (97.) Abaz.

Schade, es hat nicht ganz gereicht. Nach großem Kampf mussten sich die Fußball-A-Junioren der TSG Sprockhövel in der zweiten Runde des Westfalenpokals dem SC Paderborn mit 2:3 nach Verlängerung beugen. Mit hängenden Köpfen schlichen sie vom Platz. Sie hatten alles gegeben, sie hatten einen 0:2-Rückstand aufgeholt, sie hatten die besseren Chancen und waren über weite Strecken die bessere Mannschaft -- doch am Ende stand das Aus im Duell der Westfalenligisten. „Es war schon hart, in diese enttäuschten Gesichter zu sehen“, sagte TSG-Trainer Andrius Balaika. Bereits nach zwei Minuten gab es die erste Chance für Simon Bukowski, doch Paderborns Torwart parierte. „Wir haben auch danach mit viel Tempo gespielt“, so Balaika. Auch nach dem Wechsel dominierte die TSG, doch die beiden ersten Tore erzielten die Gastgeber. Beim 1:0 wurde Paderborns Torwart zum Vorlagengeber. „Sein Befreiungsschlag rutschte durch unsere beiden Abwehrreihen“, schilderte Andrius Balaika diese Situation. Auch der zweite Gegentreffer war ärgerlich. TSG-Torwart Sascha Weber wollte klären, schoss dann aber Paderborns Alex Wall an. 0:2 also aus Sicht der Sprockhöveler, die sich aber keineswegs geschlagen gaben. Sie legten noch einmal zu und zogen das Tempo weiter an. Verdienter Lohn war der Anschlusstreffer durch Tufan Seker (71.). Bis zum Ausgleich dauerte es aber noch. Auch deshalb, weil den Gästen ein Elfmeter verwehrt wurde. „Der Schiedsrichter hat ganz komisch gepfiffen“, kritisierte Andrius Balaika. Schließlich brachte Leroy Kwadwo seine Farben in die Verlängerung – durch einen Treffer in der 91. Minute. Und weil der Schiedsrichter dann noch einmal fünf Minuten drauf legte, boten sich den Sprockhövelern noch zwei hochkarätige Möglichkeiten, die aber nicht genutzt wurden.

Eine der besten Saisonleistungen

In der siebten Minuten der Verlängerung erzielte Paderborn dann das 3:2, das letztlich entscheidend sein sollte, obwohl Sprockhövel danach noch mit Macht auf den Ausgleich drängte. Es entwickelte sich nun ein Spiel auf ein Tor mit zahlreichen Freistößen, Ecken und Chancen für die TSG. Doch das 3:3 fiel nicht mehr. „Es war eine unserer besten Saisonleistungen“, so Balaika.