Ennepetal setzt am Samstag die Saison mit Spiel gegen Hamm fort

Im März 2014 trennten sich Ennepetal (hier mit Robin Gallus) und Hamm mit 2:2.
Im März 2014 trennten sich Ennepetal (hier mit Robin Gallus) und Hamm mit 2:2.
Foto: Michael Scheuermann

Ennepetal.. FC Iserlohen –
TuS Ennepetal 2:3 (1:1)

TuS Ennepetal: Weusthoff – Sobotzki, Winczura, Gerding (68.Kupilas), Bollmann (73. Monse), Gallus (68. Federico), Erdmann (68. Atsina), Hausmann (68. Träptau), Enzmann, Hibbeln (68. Imeri), Sabellek (68. Koca).
Tore: 0:1 (20.) Sabellek; 1:1 (36.) Röbel; 2:1 (66.) Alaiz; 2:2 (84.) Träptau; 2:3 (87.) Atsina.

Es geht wieder los in der Fußball-Oberliga für den TuS Ennepetal. Am Samstag empfangen die Klutertstädter zum Nachholspiel die Hammer SpVg auf dem Kunstrasenplatz im Bremenstadion. Ein Platz, der lange gesperrt war, auf dem erst seit vergangenem Dienstag die erste Mannschaft um Trainer Imre Renji endlich wieder ihre Übungseinheiten vollbringen konnte.

Überhaupt stand die Vorbereitung in der Winterpause unter einem schlechten Stern für den TuS Ennepetal. Viele Verletzte hatte Trainer Imre Renji zu beklagen. Dazu das nicht bespielbare Geläuf, wodurch die Klutertstädter mal in Mengede, mal in Vorhalle trainieren mussten. Immerhin ging das Gros der Testspiele in Szene. Immerhin zeigte sich, dass die Mannschaft von Spiel zu Spiel sicherer und konditionell stärker wurde.

Im Test teilweise hervorragend

So jüngst gegen den FC Iserlohn. Die Partie gegen den Westfalenligisten wurde in Scharnhorst ausgetragen. Imre Renji konnte immerhin die Viererkette aufbieten, die sehr wahrscheinlich auch am kommenden Samstag gegen Hamm auflaufen wird – mit Björn Sobotzki und Maik Bollmann in der Innenverteidigung, mit Lukas Winczura und Florian Gerding auf den Außenbahnen. Das Zusammenspiel klappte schon ganz gut, Imre Renji zeigte sich nicht unzufrieden.

Dagegen haperte es mit der Chancenauswertung. Ennepetal agierte richtig gut, hatte ein sicheres Passspiel und gute Kombinationen zu bieten. „Das war teilweise hervorragend“, so der Ennepetaler Trainer. Doch die daraus resultierenden Chancen blieben ungenutzt. „Wir hätten vielleicht sieben Tore erzielen können“, so Renji. Stattdessen blieb es zunächst bei der mageren Ausbeute von einem Treffer von Luciano Sabellek zur 1:0-Führung.

„Das wird gegen Hamm nicht reichen, da müssen wir besser werden“, so Imre Renji. Zumal die wiedererstarkte Spielvereinigung nicht so viele Chancen zulassen wird. Renji hat allergrößten Respekt vor dem samstäglichen Gast. Er hat die Mannschaft beim 3:1-Testspielsieg gegen den FC Krefeld-Fischelnd (Niederrhein-Oberliga) beobachtet– und war angetan. „Die kommen da unten wieder raus“, so Imre Renji, der am Samstag auf Kai Strohmann (Beruf), Robin Hoffmann (Leistenbruch) und Abdulah El Youbari (Schien- und Wadenbeinbruch) verzichten muss, aber wieder auf Sebastian Krause zurück greifen kann, über den Tabellen-14. „Außerdem hat Hamm einen bärenstarken Angriff.“ Das zeigte Jochen Höfler mit zwei Treffern in dem Test.Überdies gilt Winterneuzugang Roman Maciejak als gefährlicher Angreifer.

Semih Yigit ist gesperrt

Ein Wiedersehen auf dem Platz mit Semih Yigit wird es nicht geben. Der Defensivspieler ist wie sein Verteidigungs-Kollege Kurtovic gesperrt. Übrigens sieht Imre Renji darin keineswegs eine Schwächung der Gäste: „Hamm kann das problemlos kompensieren.“