Ennepetal kassiert spät das Remis

Entschärfte zwei Hundertprozentige: TuS-Keeper Marvin Weusthoff.
Entschärfte zwei Hundertprozentige: TuS-Keeper Marvin Weusthoff.
Foto: Michael Scheuermann

Ennepetal/Bielefeld..  Die Binsenweisheit von der ausgleichenden Gerechtigkeit trifft immer wieder zu. Das erfuhr am Sonntagnachmittag der Fußball-Oberligist TuS Ennepetal. Denn beim Gastspiel bei Arminia Bielefeld II kassierten die Klutertstädter in der Nachspielzeit den Treffer zum 2:2 (1:1)-Endstand. Im Hinspiel war es Federico, der in der Nachspielzeit für Ennepetal zum 2:2 traf.

Die Begegnung begann mit Vorteilen für die Mannschaft der Stunde, für Bielefeld. Die Ostwestfalen haben derzeit eine super Lauf. „31 Punkte in den vergangenen 14 Spielen. Das muss man erst einmal nachmachen“, so TuS-Trainer Imre Renji respektvoll. Aber dennoch war Ennepetal stark genug eingestellt, um zunächst nur den Gegentreffer von DSC-Torjäger Cihan Bolat (6.) zuzulassen. Stark stand die Viererkette mit Gerding, Sobotzki, Bollmann und Winczura. Das 4-3-3-System verstärkten im Mittelfeld Hoffmann, Hausmann und Sabellek sowie Gallus, Federico und Kupilas. Andererseits schaffte es Ennepetal nicht, die starke Verteidigung der Bielefelder zu überwinden. Es gab einfach kein probates Mittel gegen das schnelle Spiel, gegen die Raute, die Räume verdammt eng machte.

Bielefeld verpasste es allerdings die Führung auszubauen. Stattdessen kam einmal Robin Gallus durch, der ausgleichen konnte (18.). Und Gäste-Keeper Marvin Weusthoff erwischte einen guten Tag. Gleich zweimal verhinderte er mögliche Treffer der Gastgeber.

Umstellung nutzt Ennepetal

Nach der Pause hatte Bielefeld umgestellt. In der Annahme, so besser den Ennepetaler Riegel knacken zu können. Doch damit kamen nun die Gäste besser zurecht. Von Moment zu Moment erspielten sich die Ennepetal die Oberhand. Der nimmermüde und unglaublich aufopferungsvoll spielende Robin Gallus krönte seine Leistung mit dem Treffer zum 2:1 (61.) – ein Hammer-Schuss aus etwa 25 Metern, der im Winkel einschlug.

Als zwei Minuten in der Nachspielzeit gespielt waren, kam es zur Ecke für Bielefeld. Erstmals war die Ennepetaler Abwehr nach der Pause nicht im Bilde – und erneut war es Cihan Bolat, der traf und so den Endstand herstellte.