Ennepetal kann für die nächste Saison planen

Ennepetal/Sprockhövel..  In der Fußball-Oberliga, der höchsten Spielklasse Westfalens, mischt der TuS Ennepetal bereits in der dritten Saison mit. Das sogar in einer komfortablen Situation, denn als aktuell Achter bei 17 Punkten Vorsprung vor der Abstiegszone dürften die Ennepetaler einer vierten Oberliga-Meisterschaft entgegen blicken. Enger sieht es da schon bei der TSG Sprockhövel aus, die als Drittletzter aktuell fünf Punkte vor der Abstiegszone hat.

Fünf Punkte vor Abstiegszone

Der drittletzte Platz wird wohl am Ende der Saison für die Mannschaft um TSG-Trainer Robert Wasilewski reichen, um die Klasse zu halten. Wahrscheinlich gibt es nur zwei Absteiger. Vor ein paar Wochen konnte man noch von mehr Absteigern ausgehen. Denn zum einen kündigte der Zweitligist VfL Bochum an, seine Regionalliga-Reserve zur Saison 2015/2016 abzumelden. Damit steigt schon einmal ein Team weniger in die Oberligen ab. „Aller Voraussicht nach“, sagte Staffelleiter Reinhold Spohn dem Reviersport, „werden drei Mannschaften aus der Regionalliga absteigen.“ Weil in dem abgeschlagenen Regionalliga-Tabellenletzten FC Hennef 05 ein Team, das nicht zum Fußballverband Westfalen gehört, den Fahrstuhl nach unten schon fast sicher gebucht hat, könnten es maximal noch zwei westfälische Klubs erwischen.

Gefährdet erscheinen die U23 des FC Schalke 04 und die SF Siegen. Aber auch die SG Wattenscheid 09 ist noch längst nicht aller Sorgen ledig. Schalke kündigte inzwischen übrigens bereits an – anders als der VfL Bochum – an seiner Zweitvertretung festzuhalten, und zwar auch im Falle des Abstiegs der Nachwuchs-Knappen in die Oberliga Westfalen.

Vier Teams beantragen Lizenz

Zum anderen wurde des Weiteren bekannt, dass Oberliga-Spitzenreiter TuS Erndtebrück sowie die Verfolger RW Ahlen, Westfalia Rhynern und die Reserve des DSC Arminia Bielefeld die Lizenz für die Regionalliga beantragt haben. Weil kaum davon auszugehen ist, dass gleich zwei von diesen Mannschaften auf Platz sechs oder schlechter abschließen oder die Lizenz verweigert bekommen, ergibt sich folgende, vergleichsweise einfache Rechnung: zwei Absteiger von oben, zwei Aufsteiger nach oben. Zwei Aufsteiger aus den beiden Westfalenligen – demnach müssen nur zwei Mannschaften aus der Oberliga Westfalen absteigen. Und somit bliebe der 16. der Abschlusstabelle in der Klasse.

Fokus auf den 16. Platz

Demnach bleibt der Sprockhöveler Fokus auf den derzeit belegten 16. Rang. Für die TSG gilt es nun, die Westfalia aus Herne auf Distanz von fünf Zählern zu halten. In den nächsten Spielen geht es gegen Dortmund, Hüls und Lippstadt. „Da ist für uns in jedem Spiel etwas drin“, sagt Wasilewski. Letzter ist der SV Zweckel (14 Pkt) mit sieben Punkten weniger.

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