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Fußball-Oberliga

Ennepetal erwartet zum Start der Rückrunde erstarkten SuS Stadtlohn

13.02.2016 | 06:00 Uhr
Ennepetal erwartet zum Start der Rückrunde erstarkten SuS Stadtlohn
Zwei Zehen gebrochen: Tarek Hammadi Attar (TuS Ennepetal)Foto: Archiv / MiSch

Ennepetal/Sprockhövel. Es geht wieder los in der Fußball-Oberliga. Sowohl der TuS Ennepetal als auch die TSG Sprockhövel setzen die Meisterschaft mit dem Start der Rückrunde fort. Zwar hat die Tabelle noch ein schiefes Bild, müssen noch einige Partien nachgeholt werden, doch beide heimischen Klubs haben bisher das vollständige Pensum erfüllt.

Der TuS Ennepetal beginnt mit dem Heimspiel gegen SuS Stadtlohn. Da spielt der Zehnte gegen den Vorletzten. Eine klare Sache? Dagegen wehrt sich Imre Renji, Trainer des TuS Ennepetal, vehement. Er will von einer Favoritenrolle seiner Mannschaft nichts wissen. Im Gegenteil: „Stadtlohn ist ein direkter Konkurrent im Kampf gegen den Abstieg. Unsere erste Vorgabe ist es, auf keinen Fall zu verlieren. Das wird ein hartes Stück Arbeit.“ So genießt Stadtlohn vielmehr allergrößten Respekt bei den Klutertstädtern.

Die Einschätzung des Trainers ist nicht grundlos. Das hat nicht nur das Hinspiel gezeigt, als Ennepetal mühevoll zum 1:1-Unentschieden zum Saisonauftakt kam. Das zeigt auch, wie Stadtlohn in der Winterpause auf dem Transfermarkt zugeschlagen hat. Vor allem die Offensive hat nominell an Klasse gewonnen. Christian Erwig (Oberligist Marl-Hüls) und Seyit Ersoy (Westfalenligist YEG Hassel) sind als Torjäger gekommen. Neu im Kader sind auch Innenverteidiger Dirk Jasmund (Oberligist Marl-Hüls), die Mittelfeldspieler Kadir Gökyar (Westfalenligist Wanne-Eickel) und Kevin Krämer (Oberligist SC Roland aus Beckum) sowie der defensive Mittelfeldmann Hakan Gökdemir (Cankirispor; höchste türkische Amateurliga; zuvor u.a. Zweckel und Jugend des MSV Duisburg). „Über solche Personalien würde sich jeder Verein in der Oberliga freuen“, so Renji, der auf Anas Chaoui (Adduktoren) und Tarek Attar (zwei Zehen sind gebrochen im Spiel gegen den Wuppertaler SV) verzichten muss. Wieder im Kader steht Björn Sobotzki.

Ob „Pommes“, wie der Innenverteidiger gerufen wird, in der Start-Elf stehen wird, ist ungewiss. Auch die taktische Feinabstimmung lässt Imre Renji noch offen. Ob es mit einer doppelten Sechs sein wird oder vielleicht auch einem 4-1-4-1-System? Klar ist nur, dass auf die Defensive angesichts des nominell starken Angriffs der Gäste Schwerstarbeit zukommen wird.

Hinspiel in schlechter Erinnerung

Die TSG Sprockhövel startet als Spitzenreiter in die Rückrunde – mit jeweils sechs Punkten Vorsprung auf Neuenkirchen und Lippstadt. Beide Verfolger haben aber noch jeweils ein Spiel nachzuholen, so dass der Abstand auf drei Zähler schrumpfen könnte. Zum Ende der Hinrunde schwächelte die TSG, verlor drei Spiele. Die Pause kam also zur rechten Zeit. Doch am Sonntag erwartet die Jungs um Trainer Andrius Balaika eine Aufgabe, die unangenehme Erinnerungen weckt.

Das Gastspiel führt Sprockhövel zu DSC Arminia Bielefeld II. Mit 4:1 behielten die Ostwestfalen seinerzeit im Baumhof die Oberhand. In Bielefeld erwartet die Sprockhöveler ein tiefer Naturrasen. Und das ist nicht unbedingt ihr Lieblingsgeläuf. Dass die Partie womöglich sogar gefährdet sein könnte, glaubt Andrius Balaika indes nicht. „Die Bielefelder wollen unbedingt spielen, und wir wollen es auch“, sagt der TSG-Trainer. „Außerdem kann ich mich nicht daran erinnern, dass in Bielefeld schon einmal ein Spiel ausgefallen ist.“

Balaika hat einige angeschlagene Spieler im Kader, kann aber mit Winter-Neuzugang Christian März rechnen. Dieser könnte für Torjäger Max Claus (Probleme mit der Achillessehne) auflaufen. Der 21-Jährige kann ganz vorne oder offensiv im zentralen Mittelfeld spielen. Der ehemalige Regionalliga-Spieler bewies seine Vielseitigkeit schon in den vergangenen Testspielen.

Heinz-G. Lützenberger

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2016-02-13 06:00
Ennepetal Gevelsberg Schwelm