Ennepetal empfängt Eving-Lindenhorst

Ennepetal.. Und wieder ein Spitzenspiel der Fußball-Westfalenliga im Ennepetaler Bremenstadion. Diesmal (Sonntag, 15 Uhr) empfängt Spitzenreiter TuS Ennepetal den ehemaligen Tabellenführer und derzeitigen Achten TuS Eving-Lindenhorst.

Und die Dortmunder Gäste haben noch einiges gut zu machen, haben doch gerade einen Sinkflug hinter sich. Schließlich gab es in den letzten fünf Spielen keinen Sieg, gerade mal einen mageren Punkt. „Das macht sie besonders gefährlich. Außerdem ist jeder gegen den Spitzenreiter besonders motiviert. Auch wenn eigentlich Kaan und Erndtebrück die Liga anführen“, so Gastgeber-Trainer Helge Martin.

Der Ennepetaler Trainer weiß um das gehörige Potenzial der Dortmunder. Allein mit Ex-Profi Sascha Rammel, der hinter der Spitze die Fäden zieht, und Torjäger Karim Bouzerda, bisher elf Treffer. Fraglich ist, ob die angeschlagenen Leistungsträger Christian Wagner und Dimitrios Kalpadikis fit genug sind, um das Spiel zu bestimmen, um den Ennepetalern gehörige Probleme zu bereiten.

Doch wie in jedem Spiel will Helge Martin sich nur bedingt auf die Gegenspieler einstellen. Sein Ennepetaler System steht, wenngleich mit der Verletzung von Ramazan Mecal die defensive Viererkette geändert werden muss. Neben Yigit, Sobotzki und Stojkoski kommen für den rechten hinteren Bereich Dennis Niggeloh oder Markus Weiß, der allmählich seine volle Leistungsfähigkeit erreicht, in Betracht.

Gut ist, dass Kevin Hagemann sein kleines Tief durchlaufen hat und wieder an beste Leitungen anknüpft. In den jüngsten Spielen hat er wieder alles gegeben und wird „mit viel Kreativität unser Spiel wieder beleben“, so Martin.