Eintracht Vogelsang verteidigt Tabellenführung

Loge und Jost (re.) in der Angriffssicherung
Loge und Jost (re.) in der Angriffssicherung
Foto: WP

Hattingen/Gevelsberg..  Der TV Eintracht Vogelsang hat mit dem 3:1 (25:13, 22:25, 25:23, 25:19)-Sieg beim TuS Hattingen die Tabellenführung verteidigt. Das war der siebte Sieg am achten Spieltag für die Gevelsberger Oststädter.

Dabei waren die Vorzeichen für Vogelsang alles andere als gut. Diagonalangreifer Hülsmann musste berufsbedingt absagen. Mit Grömke und Prieur meldeten sich beide Mittelblocker im Laufe der Woche als stark angeschlagen bei Trainer Jost. Für den Spieltag wurde wieder einmal Wörmann reaktiviert und Glawe stieß nach drei monatigem Auslandsaufenthalt wieder zum Kader dazu. Ergänzt wurde das Team Vogelsang durch den 19-jährigen Stabenow aus der zweiten Mannschaft.

Gerade wegen der nötigen Umstellungen begann die Gäste äußert konzentriert das Spiel. Die taktische Ausrichtung, durch druckvolle aber nicht zu risikoreiche Aufschläge den Spielaufbau der Hattinger über ihre zwei Hauptangreifer langsamer zu machen, um dann immer einen Doppelblock stellen zu können, ging auf.

Stabenow und der angeschlagene Prieur glänzten mit konsequenten Aktionen am Netz. Loge, Spriestersbach und Wörman waren im Angriff aus dem Vorderfeld nicht zu stoppen. Einziges Manko blieben die Rückraumangriffe.

Klar ging der erste Satz an die Vogelsanger. Ohne Umstellungen auf beiden Seiten ging es in den zweiten Satz. Durch viele kleine Abstimmungsfehler am Netz und nachlassende Konzentration in der Annahme liefen die Vogelsanger trotz Auszeiten immer drei bis vier Punkte hinter her, so dass der zweite Satz verloren ging. Selbst die Serie von fünf Sprungaufschlägen von Stabenow brachte nur kurz die Führung.

Für den dritten Satz wurde die Aufstellung zu Gunsten der Annahme verändert. Mit Loge mussten die Vogelsanger den Hauptangreifer dafür aus dem Spiel nehmen. Beide Teams spielten nun auf hohem Niveau. Besonders durch die konsequente Blockarbeit wurden die Angriffe der Hattinger nun weniger hart und wurden zur leichten Beute – besonders der Abwehrspieler Azevedo, Stabenow und Jost.

Im vierten Satz musste Prieur seiner Erkältung Tribut zollen und wurde von Grömke auf der Mittelblockerposition ersetzt. Trotz seiner Rückenverletzung hatte er die entscheidenden Punkte von 20:19 auf 23:19 gemacht.