Eine Mischung aus Unvermögen und Arbeitsverweigerung
22.09.2009 | 17:53 Uhr 2009-09-22T17:53:00+0200
Mit einer über weite Strecken unterirdischen Leistung waren die Landesliga-Handballerinnen der HSG Gevelsberg-Silschede beim TV´E Netphen ohne Chance. Am Ende stand eine 20:27 (4:15)-Niederlage.
Zwar traten die Gevelsbergerinn mit nur neun Feldspielerinnen und einer Torfrau in Netphen an, doch das, was sie ablieferten, war damit nicht zu entschuldigen. Verena Simon fehlte aus privaten Gründen, Justine Hark ging körperlich geschwächt in die Partie. Was die Gevelsberger Spielerinnen vor allem in der ersten Halbzeit zeigten, war eine Mischung aus Unvermögen und Arbeitsverweigerung. Mt Handball hatte das rein gar nichts zu tun.
Selbst ein frühes Team-Time-Out beim Spielstand von 1:5, eine Umstellung der Abwehr auf 5:1-Deckung und zahlreiche Vorgaben von Trainer Michael Richter für den Angriff wurden nicht umgesetzt. Der gegnerische Angriff spielte mit den Gevelsbergerinnen Katz und Maus. Der Halbzeitstand von 4:15 wies schon klar in Richtung Debakel.
Eine erneute Abwehrumstellung nach der Pause auf offensive 4:2-Deckung, brachte der HSG den ersten Erfolg. Endlich präsentierte sich die Mannschaft ähnlich aggressiv wie in der Vorwoche. Mit dem unbedingten Willen auch im Angriff durch schnelles und druckvolles Spielen, den Gegner zu Fehlern zu zwingen und die erarbeiteten Chancen zu nutzen, gelang am Ende wenigstens noch eine Ergebnisverbesserung.
HSG: Schneider - E. Hark (5), Hanstein (4), Nicolaßen (4), Hell (3), Jansen (2), Mirbach (1), Kaiser (1), C. Adelstam, J. Hark.
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