Ein Punkt macht Imre Renji froh

Foto: Michael Scheuermann

Ennepetal..  Die Gegner werden nicht leichter für den TuS Ennepetal. „Und das werden sie auch in den nächsten Wochen nicht“, stellt Trainer Imre Renji fest. Am Sonntag führt die Reise zum Tabellendritten Westfalia Rhynern, danach heißen die Gegner SuS Stadtlohn (6.), RW Ahlen (2.) und Roland Beckum (5.).

„Da ist ja klar, wer der Favorit ist“, nimmt Renji sein Team schon einmal aus der Schusslinie. Den aktuellen Gegner Rhynern stuft Imre Renji so ein: „Das ist eine gute Mannschaft, die aufsteigen möchte.“ Durchaus positive Erinnerungen hat er an das Hinspiel. Da hatte der TuS gut mitgehalten, bis ihm kurz nach der Pause und kurz vor dem Ende folgenschwere individuelle Fehler unterliefen und er am Ende mit 0:2 unterlag. „Das ist eben der Unterschied zwischen denen und uns“, urteilt der TuS-Trainer.

Klar, dass er heilfroh wäre, wenn er vom Sportplatz Papenloh auch nur einen Punkt mitnehmen könnte. „Da wäre ich schon sehr glücklich“, so Renji, dem wohl der angeschlagene Christian Hausmann ebenso fehlen wird, wie Nick Träptau, den muskuläre Probleme plagen. Mit Giovanni Federico dagegen rechnet er wieder, Kai Strohmann, der zuletzt gegen Erkenschwick eine halbe Stunde mitmischte, wird ihm aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen.

Rhynern geht zwar mit dem Rückenwind eines 4:1-Sieges beim FC Gütersloh 2000 in die Partie, wusste da aber nicht zu überzeugen. „Die Gäste stellten mit ihren Toren den Spielverlauf ein wenig auf den Kopf, denn die Mannschaft unter Trainer Heiko Bonan (Gütersloh, Red.) hatte nicht nur mehr Spielanteile, sondern war insgesamt auch klar die bessere Mannschaft“, schreibt das Internetportal oberliga-westfalen.de.

Und die „Westfälische Allgemeine“ schreibt von „zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten“ und einem „zwar nicht unverdienten, aber zu hohen 4:1-Erfolg“. Rhynerns Trainer Björn Mehnert, der unter anderem zu Drittligazeiten fünf Jahre lang beim Wuppertaler SV spielte, wird bezüglich der ersten Halbzeit des Spiels in Gütersloh von der WA mit „Schwere Kost – vorsichtig ausgedrückt“ zitiert.

Der TuS Ennepetal darf allerdings nicht davon ausgehen, dass dies erneut passiert. Denn Mehnert war in der Halbzeitpause sehr laut geworden. Das wollen sich die Akteure diesmal ersparen.