Ein kleines Feuerwerk zum Abschluss

Ennepetals Trainer Imre Renji (r.) war hochzufrieden mit der Leistung von Leon Enzmann.
Ennepetals Trainer Imre Renji (r.) war hochzufrieden mit der Leistung von Leon Enzmann.
Foto: WP

Ennepetal/Hamm..  Mit einem kleinen Feuerwerk hat sich der TuS Ennepetal aus dieser Saison der Fußball-Oberliga verabschiedet. Der 5:1 (2:1)-Sieg bei der Hammer SpVg bedeutet gleichzeitig, dass die Ennepetaler im dritten Jahr der Liga-Zugehörigkeit das beste Endergebnis erreicht haben.

Dabei war längst nicht ausgemacht, dass die Gäste als Sieger vom Platz gehen würden – geschweige denn mit einem derart klarem Resultat. Die Begegnung war lange ausgeglichen, beide Mannschaften dachten gar nicht daran, den Zuschauern einen Sommerkick zu bieten. Chancen gab es hüben wie drüben. Nur, dass die Klutertstädter vor allem nach dem Seitenwechsel ihre besser zu nutzen wussten.

Zunächst war es Charles Atsina, der die Ennepetaler Führung erzielt (12.). Doch nur eine knappe Viertelstunde später wusste Danny Radtke Keeper Marvin Weusthoff sowie die Viererkette mit Robin Gallus und Lukas Winczura auf den Außenbahnen sowie Fabian Franz und Maik Bollmann innen überdies Giovanni Federico auf der Sechser-Position zu überwinden. Doch nur weitere zwei Minuten später stellte Luciano Sabellek wieder die Ennepetaler Führung her.

Im 4-1-4-1 System zählt der zweite Torschütze zur Mittelfeldreihe neben Leon Enzmann, Robin Hoffmann und Florian Gerding. Charles Atsina sorgte als Stürmer für viel Unruhe im gegnerischen Strafraum. Er belohnte sein Engagement mit dem zweiten Treffer, den er nach einer guten Stunde zur Ennepetaler 4:1-Führung erzielte.

Ersatzkeeper Ester als Feldspieler

Ferner trafen noch Mike Hibbeln, der nach 78 Minuten für Atsina aufs Feld kam, und Leon Enzmann, dessen muskulären Probleme drei Minuten vor dem Ende zu schlimm wurden, so dass er von Ersatz-Keeper Niklas Ester ersetzt werden musste. „Enzmann hat ein hervorragens Spiel gezeigt“, lobte Renji seinen Mittelfeldspieler.

Überdies kam noch Nick Träptau in die Partie für Maik Bollmann (68.). Träptau blieb im vorderen Mittelfeld, so dass Florian Gerding zurück in die Abwehrreihe beordert wurde.