Drei Starts an zwei Tagen von Markus Flick

Annette Daus, Conny Böttcher, Michael Altrath und Peter Passilaitis waren in Berlich über 30 Kilometer am Start.
Annette Daus, Conny Böttcher, Michael Altrath und Peter Passilaitis waren in Berlich über 30 Kilometer am Start.
Foto: Verein / Rüdiger Völkl

Ennepetal..  Anstatt sich die Pappnasen aufzusetzen, wurde auch das Karnevalswochenende von den Athleten der Ennepetaler Sportfreunde ausgiebig genutzt, um ihrer Leidenschaft zu frönen. „Zusammengefasst war es ein nicht immer leichtes, aber doch sehr schönes und erfolgreiches Laufwochenende für die Sportfreunde in Soest und Bertlich“, so Rüdiger Völkl, Sprecher der SF Ennepetal.

Markus Flick startete beim Crosslauf des LC Soester-Börde im Stadtpark von Soest. Im ersten Rennen des Tages lief er beim Männerlauf über 1.650 Meter. Auf unebenem Untergrund mit zwei kurzen, aber durchaus wilden und rutschigen Anstiegen tat sich der SF-Athlet gegen die überwiegend doch sehr junge Konkurrenz auf einer für ihn völlig ungewohnten Kurzstrecke nicht leicht. Flick siegte aber in 6:24 Minuten in der M45-Altersklasse. Flick war gut zwei Stunden später beim abschließenden Hauptlauf über 6.600 Meter am Start und erreichte Platz sechs der M45 (27:48min).

Berlicher Straßenläufe

Annette Daus, Conny Böttcher, Michael Altrath und Peter Passilaitis waren bei den Bertlicher Straßenläufen über 30 Kilometer am Start. Daus, Altrath und Passilaitis blieben bis Kilometerstand 22 beieinander, dann entschloss sich Passilaitis, die Flucht nach vorne zu suchen und nahm seinen Kollegen mit seinem beherzten „Endspurt“ auf den letzten acht Kilometern noch fast neun Minuten ab und landete auf Platz 67 (2,47:51h; Platz 15 AK M50) gefolgt von Daus (Platz 75; Platz 4 W40) und Altrath (Platz 76; Platz 3 M55; beide in 2,56:23h). Conny Böttcher war früh gezwungen, aufgrund von gesundheitlichen Problemen in der zweiten Runde auszusteigen.

Uwe Kiehn und Markus Flick hatten sich in Bertlich für den Marathon entschieden. Beide starteten deutlich schneller als geplant, wobei sich Kiehn im Laufe des Rennens nach vorne absetzte und mit 3,27:03 Stunden das Ziel erreichte, was Gesamt-Platz 16 und Rang vier der M45-Klasse bedeutete. Flick folgte ihm in 3,38:48 Stunden (Gesamt-Platz 33; Rang sieben M45).